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Press Release

Online-Kunden in Europa beklagen nicht ausreichenden Schutz ihrer persönlichen Daten durch Unternehmen

Laut einer Umfrage unter europäischen Internetnutzern herrscht Unzufriedenheit beim Schutz persönlicher Online-Kundendaten

MÜNCHEN – 13. März 2008 – Europäische Verbraucher beklagen sich zunehmend, dass der Schutz persönlicher Online-Daten von Unternehmen wie Banken und Kreditinstituten sträflich vernachlässigt wird. Dies ergab eine vom Internet-Infrastrukturanbieter VeriSign, Inc. (NASDAQ: VRSN) veröffentlichte YouGov-Umfrage.

Die paneuropäische Meinungsumfrage zur Online-Sicherheit ergab, dass die Website der eigenen Bank die meistbesuchte Seite im Netz ist, auf der kritische Daten übermittelt werden, gefolgt von Internet-Shopping-Angeboten. 80 Prozent der dänischen, 77 Prozent der schwedischen, 72 Prozent der französischen, 65 Prozent der britischen und 57 Prozent der deutschen Online-Nutzer melden sich regelmäßig auf Online-Banking- und anderen Websites an, wo sie mindestens einmal pro Woche persönliche Daten angeben.

Auf die Frage, ob Institutionen wie Regierungsbehörden und Banken ausreichende Schritte unternehmen, um die persönlichen Online-Daten von Benutzern zu schützen, antworteten 57 Prozent der britischen Befragten mit einem überwältigenden „Nein“. Nahezu die Hälfte der deutschen Befragten (44 Prozent) waren der gleichen Auffassung. Auch 31 Prozent der befragten Schweden, 27 Prozent der Franzosen und 20 Prozent der Dänen meinten, dass nicht genug für die Sicherheit ihrer Daten getan werde. 

Europäische Internetnutzer riskieren rund eine Billion Euro1 durch die Angabe von persönlichen Daten auf Websites, die entweder unsicher oder unzureichend geschützt sind. Angesichts dieser Zahlen herrscht eine starke Verunsicherung bezüglich der Online-Sicherheit. Nachstehend die Prozentwerte der Kunden, die sich ernsthafte Sorgen um den Datendiebstahl im Internet machen:

  • 78 Prozent in Großbritannien
  • 79 Prozent in Deutschland
  • 70 Prozent in Frankreich
  • 41 Prozent in Dänemark
  • 55 Prozent in Schweden

Die Online-User wurden außerdem befragt, wer für den Online-Schutz der persönlichen Kundendaten verantwortlich sein sollte. Mindestens die Hälfte der Befragten in jedem Land gab an, dass dies in den Verantwortungsbereich der Unternehmen und Organisationen, die die Website zur Verfügung stellen (Banken, Kreditkartenunternehmen und E-Commerce-Anbieter) falle – 51 Prozent in Großbritannien, 75 Prozent in Frankreich, 52 Prozent in Schweden, 51 Prozent in Deutschland und 45 Prozent in Dänemark.

Joachim Gebauer, Regional Technical Manager DACH bei VeriSign: „Der Datendiebstahl im Internet nimmt stetig zu. Die Studie zeigt, dass Online-Kunden sich der Risiken bewusster werden, die mit einer Weitergabe von Daten an unter Umständen unsichere Websites verbunden sind. Die Websitebetreiber schneiden sich ins eigene Fleisch, die zunehmend skeptische Kundenbasis erwartet einfach, dass man sich mehr um die Sicherheit ihrer Daten kümmert.“

Dabei werden bereits neue Sicherheitstechnologien eingesetzt: Mehr als 2.500 Online-Händler nutzen Extended Validation (EV) SSL Zertifikate von VeriSign auf ihren Webseiten. Besucht ein Kunde eine solche sichere Webseite, färbt sich die Adressleiste in neueren Webbrowsern grün und zeigt dem Internetnutzer so auf den ersten Blick, dass die besuchte Internetseite sicher ist. Die „grüne Adressleiste“ hilft bei der Bekämpfung von Internet-Betrügern, die mit Hilfe von Phishing-Websites persönliche Daten erfassen. So können Benutzer sicher sein, dass ihre persönlichen Daten ausschließlich an die eigene Bank oder den gewünschten Online-Händler übermittelt werden.

„Vertrauen aufzubauen ist schwierig – es wieder zu verlieren, geht dagegen schnell“, so Gebauer weiter. „Darum greifen Tausende von Domains auf EV SSL-Zertifikate von VeriSign zurück. Mit Hilfe der grünen Adressleiste können Online-Unternehmen wie Banken und E-Commerce-Anbieter den Besuchern ihrer Website signalisieren, dass sie die Sicherheit ihrer Kunden ernst nehmen und fortschrittlichste Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellen. Dabei schützen sie gleichzeitig auch das Vertrauensverhältnis, dass sie zu ihren Kunden aufgebaut haben.“

Nachricht für Redakteure

¹ Diese Zahl berechnet sich aus einer Kombination des durchschnittlichen Risikograds für europäische Bürger (wie von YOUGOV ermittelt) und der derzeitigen Bevölkerung mit Internetanschluss im jeweiligen Land.

Über VeriSign 
VeriSign, Inc. (NASDAQ: VRSN), bietet digitale Infrastrukturdienste an, die täglich Milliarden von Interaktionen über die weltweiten Sprach-, Video- und Datennetzwerke ermöglichen und schätzen. Weitere Neuigkeiten und Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.VeriSign.de.

Pressekontakt 
VeriSign Media Relations: Victoria Henry, vhenry@VeriSign.com, +44 20 8600 0723 
Thorsten Wiedemer, Weber Shandwick für VeriSign, twiedemer@webershandwick.com, +49 (0)89 380179 83

Statements in this announcement other than historical data and information constitute forward-looking statements within the meaning of Section 27A of the Securities Act of 1933 and Section 21E of the Securities Exchange Act of 1934. These statements involve risks and uncertainties that could cause VeriSign's actual results to differ materially from those stated or implied by such forward-looking statements. The potential risks and uncertainties include, among others, the uncertainty of future revenue and profitability and potential fluctuations in quarterly operating results due to such factors as the inability of VeriSign to successfully develop and market new products and services and customer acceptance of any new products or services, including VeriSign’s Extended Validation SSL Certificates and solutions, the possibility that VeriSign’s announced new services may not result in additional customers, profits or revenues; and increased competition and pricing pressures. More information about potential factors that could affect the company's business and financial results is included in VeriSign's filings with the Securities and Exchange Commission, including in the company's Annual Report on Form 10-K for the year ended December 31, 2006 and quarterly reports on Form 10-Q. VeriSign undertakes no obligation to update any of the forward-looking statements after the date of this press release.

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