MÜNCHEN – 23. März 2010 Das VeriSign Fraud Barometer, eine von VeriSign in Auftrag gegebene und von YouGov durchgeführte Onlineumfrage, zeigt, dass in den letzten zwölf Monaten 15 Prozent der deutschen Internetnutzer Opfer eines Onlinebetrugs geworden sind. Das bedeutet, dass die Zahl der Opfer von Onlinebetrug in Deutschland mit 15 Prozent stabil geblieben ist. Das VeriSign Fraud Barometer gibt einen Überblick über die Entwicklung des Online-Betrugs. Die Umfrage wird zweimal jährlich in Deutschland durchgeführt.
Das Ergebnis der aktuellen Umfrage gibt Hinweise darauf, dass Betrüger in Deutschland immer mehr auf den Online-Diebstahl von Daten abzielen, mit denen sie sich auch finanziell bereichern können. So stieg die durchschnittliche Schadenssumme der Opfer von Online-Identitätsbetrug in den letzten zwölf Monaten von 179 € auf 183 € pro Person. 21 Prozent der Opfer bekamen den gestohlenen Betrag vollständig erstattet – eine Verbesserung im Vergleich zum letzten VeriSign Barometer: Die letzte Umfrage ergab, dass nur 17 Prozent eine vollständige Erstattung erhielten. 37 Prozent der Befragten erwarten allerdings nicht, dass sie ihr Geld überhaupt zurück bekommen.
Der höhere finanzielle Schaden hängt damit zusammen, dass Käufer in Deutschland unvorsichtiger werden, wenn sie vertrauliche Informationen im Internet übermitteln. 77 Prozent der Befragten geben an, dass sie bei Transaktionen oder der Weitergabe persönlicher Informationen Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden: Sie achten auf sichere Authentifizierung und erkennbare Sicherheitsprüfmerkmale wie beispielsweise Sicherheitssiegel. Verglichen mit dem letzten VeriSign Onlinebetrugs-Barometer gab es einen Rückgang um vier Prozent, bei den Befragten, die auf Sicherheitsmerkmale achten. Das weist darauf hin, dass Internetnutzer mit ihren Daten online immer unvorsichtiger umgehen. Diese Zahlen erklären auch den Anstieg der finanziellen Verluste.
Die Altersgruppe der 35- bis 44-jährigen weist das größte Sicherheitsbewusstsein auf. 85 Prozent der 35- bis 44-jährigen prüfen die Sicherheitsangaben einer Website, bevor sie diese interaktiv nutzen. Dazu passt auch, dass die Internetnutzer dieser Altersgruppe in den letzten zwölf Monaten am wenigsten anfällig für Online-Identitätsdiebstahl waren: Die Zahl der Betrugsopfer lag in dieser Altersgruppe bei 11 Prozent. Grundsätzlich gilt, dass Nutzer, die bei Transaktionen mit sensiblen Daten nur Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden, seltener finanziell geschädigt werden.
Das VeriSign Fraud Barometer untersucht aktuelle Trends und Gewohnheiten deutscher Internetnutzer. Unter anderem ergab die neueste Umfrage:
Joachim Gebauer von VeriSign stellt fest: „Das aktuelle VeriSign Betrugsbarometer zeigt eine klare Beziehung zwischen dem Wissen über Online-Sicherheit und den finanziellen Verlusten durch Online-Identitätsbetrug. Personengruppen, die nur Websites mit erhöhter Sicherheit verwenden, verlieren auch seltener Geld durch Onlinebetrug. Verbraucher sollten jederzeit wachsam sein, ihre Einstellungen zur Privatsphäre überprüfen und auf Sicherheitszertifikate und Prüfsymbole achten. Unternehmen können sich in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld absetzen, indem sie die Sicherheit ihrer Websites stärken. So zeigen sie den Verbrauchern, dass sie für ihre Sicherheit sorgen, beispielsweise durch eine sichere Authentifizierung oder EV SSL. Hier wird die Adressleiste einer sicheren Website grün hinterlegt und gibt Verbrauchern sprichtwörtlich grünes Licht für Online-Transaktionen.”
VeriSign empfiehlt Internetnutzern, sich online besser zu schützen. Das geht beispielsweise mit Hilfe der folgenden einfachen Maßnahmen:
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