München – 28. Juli 2010 – Laut einer aktuellen Umfrage unter europäischen ITlern machen sich deutsche IT-Manager deutlich mehr Gedanken über die Sicherheitsbedenken ihrer Kunden als über direkte Bedrohungen für ihre Webseiten wie Phishing, Identitätsdiebstahl oder Website-Spoofing. Die Studie, die vom Internet-Infrastruktur-Dienstleister VeriSign durchgeführt wurde, ergab, dass für 81 Prozent der deutschen IT-Manager das Vertrauen ihrer Kunden in die Webseitensicherheit Priorität hat. Durchschnittlich 15 Prozent ihres IT-Budgets geben sie deshalb aus, um Sicherheitsmaßnahmen gegen die Kundenbedenken umzusetzen.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich die befragten IT-Manager der Auswirkungen der steigenden Online-Bedrohungen auf das Kundenvertrauen bewusst sind. Die Studie hat auch gezeigt, dass deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich seltener mit Sicherheitssiegeln und -erklärungen auf ihrer Webseite auf Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam machen. Diese können dabei helfen, das Vertrauen der Kunden zu stärken.
Weitere Studienergebnisse:
Joachim Gebauer, Regional Technical Manager DACH bei VeriSign, erklärt: „Probleme, die mit Online-Geschäften in Verbindung gebracht werden – wie Phishing und Identitätsbetrug – machen Verbraucher nervös. Online-Unternehmen brauchen das Vertrauen der Kunden. Es kostet viel Geld, eine gute Webseite aufzubauen, noch mehr, eine Marke zu entwickeln und sie zu bewerben. Es ist ein teurer Fehler, Kunden an der letzten Hürde zu verlieren, weil sie sich nicht sicher fühlen und deshalb nicht online einkaufen. Unternehmen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen sichtbar machen. Das ist beispielsweise durch Technologien wie EV-SSL-Zertifikate und Sicherheitssiegel möglich.“
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