ÜBER SYMANTEC

  • Hinzufügen

Pressemitteilungen

LinkedIn Facebook Twitter RSS

Sicherheitsrisiken für Daten und Systeme: Deutsche Unternehmen nicht fit für E-Business

München, 18. Mai 2000 -
Die meisten deutschen Unternehmen erfüllen nicht die Sicherheitsanforderungen, die im Zeitalter des e-Business notwendig sind. Dies ergab eine Studie des unabhängigen Marktforschungsunternehmens Banner, die im Auftrag des Sicherheitsspezialisten Axent durchgeführt wurde. Obwohl 49 Prozent bei einer Sicherheitsverletzung den Vertrauensverlust ihrer Kunden am meisten befürchten, ist die IT-Sicherheit aufgrund unzureichender Schutzmaßnahmen nicht gewährleistet: 65 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen auf eine Firewall als Sicherheitsschleuse. Nur 13 Prozent haben Intrusion Detection Software (IDS), die in Echtzeit Angriffe erkennt und diese unterbindet. Und nur 25 Prozent verschlüsseln ihren Datentransfer durch Virtual Private Networking (VPN).
Eine formelle Sicherheitspolicy, die allgemeine Anforderungen und Regeln definiert, ist zwar in 81 Prozent der befragten Unternehmen vorhanden. Allerdings vertraut die Mehrheit der deutschen Unternehmen immer noch auf den relativ einfachen Schutz durch ein Firewall. Wenn es um die Absicherung unternehmenskritischer Business-Aktivitäten geht, reichen aber solche Einzellösungen nicht aus. Intrusion Detection Systeme zum Beispiel werden von 48 Prozent der IT-Sicherheitsmanager nur bei bestehendem Internetzugang als notwendig angesehen. Diese Tatsache ist alarmierend, denn Gefahr für die Daten und Systeme kommt nicht nur von außen: Verschiedene Studien haben gezeigt, dass 70 bis 90 Prozent aller Verstöße gegen die IT-Sicherheit interne Ursachen haben. Und Intrusion Detection Systeme überwachen das Innere von Unternehmensnetzen. Bei einem Sicherheitsverstoß alarmieren sie den verantwortlichen Administrator in Echtzeit.

"Die neue Studie bestätigt, dass heute viele Unternehmen immer noch nicht bereit sind, proaktiv zu handeln und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, damit IT-Sicherheit Realität wird", kommentiert Artur Heil, General Manager Central Europe bei Axent. "Eine so genannte Cyber-Polizei, die jetzt im Rahmen des G8-Gipfels zur Diskussion gestellt wurde, ist der falsche Weg. Es gibt genügend Mittel und Wege, Unternehmensnetze und die Kommunikation im Internet sicher zu machen. Allerdings muss jeder dafür selbst die Verantwortung übernehmen. Alles andere schürt nur Angst und behindert den Fortschritt im e-Business."

Ihr Ansprechpartner (NUR PRESSE!) für weitere Informationen, Fotos und Rezensionsexemplare.
Bitte beachten Sie unser Online-Pressezentrum.
Hier können Sie die Pressemeldung als komprimierte Word-Datei herunterladen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Produkt.

@Symantec