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Symantec-Umfrage bestätigt: Heimanwender Zielscheibe von Hackern

Safer Surfing" in Deutschland noch nicht weit verbreitet
Ratingen, 16. Oktober 2001 – Fast jeder Privatanwender wird während des Surfens im Internet von Hackern bedroht. Zweifelhafte Dienste im Internet sind für die Daten jedes zehnten Nutzers schon einmal gefährlich geworden. Dies sind die beiden Kernergebnisse einer Umfrage, die die Unternehmensberatung inceon und der Internetdienstleister Ginko AG im Auftrag von Symantec Deutschland durchgeführt haben. Insgesamt 550 Teilnehmer sandten in einer einmonatigen Internet-basierten Fragebogenaktion rund 400 gültige Fragebögen ein. Hierbei wurden sie zum einen via Onlinefragebogen nach demoskopischen Daten gefragt, aber auch nach ihren Surfgewohnheiten, verwendeten Browsern und Mailprogrammen sowie nach Schadensfällen und ihren Ausmassen. Darüber hinaus sandten 130 Teilnehmer auf freiwilliger Basis und anonymisiert ihre Logdateien von sowohl Test- als auch Vollversionen von Norton Internet Security ein, die ihnen Symantec als Teil dieser Umfrage zu Testzwecken zur Verfügung gestellt hat.
Die Umfrageergebnisse im Einzelnen
Vielsurfer mit 50 oder mehr „Surf-Stunden“ pro Monat machen rund 45 Prozent der Teilnehmer aus. Das statistische Mittel liegt bei etwas über 40 Stunden pro Monat. Dabei sind die meisten Teilnehmer in den Altersgruppen bis 35 Jahren und über 45 Jahren mit jeweils zirka 20 Prozent vertreten. Die Hälfte der Teilnehmer schätzt sich als erfahrene Nutzer ein.
Bei Internetdiensten führt Surfen mit rund 70 Prozent. Einkauf, Newsdienste und der allgemeine Informationsaustausch sind hierbei hauptsächliche Nutzung. Bank- und Börsengeschäfte werden zu mehr als 40 Prozent über das Internet abgewickelt.
Die Teilnehmer der Umfrage sehen die mögliche Bedrohung aus dem Netz durchaus realistisch. Nur rund 15 Prozent befürchten keine oder keine wesentliche Gefahr aus dem Internet. Unabhängig von der Einschätzung eigener Computerfähigkeiten sehen rund 55 Prozent der Befragten eine mögliche Gefährdung als gegeben, relevant oder kritisch an.
30 Prozent der Teilnehmer befürchten einen Angriff und haben Angst um die Sicherheit ihrer Daten.
Schäden reichen bis zum Totalausfall
Ein Prozent der Teilnehmer hatte schon totale Datenverluste oder erhebliche Arbeitsaufwände von mehr als 4 Stunden aufgrund von Angriffen oder Virenbefall aus dem Netz. Bei insgesamt rund 10 Prozent traten Beeinträchtigungen im Rechnerbetrieb auf, welche nur durch ein- oder mehrstündige Reparaturmassnahmen behoben werden konnten.
Fälle von Kreditkartenbetrug und die illegale Erschleichung wichtiger Daten summieren sich auf 1-2 Prozent. Damit ist ein erhebliches Gefährdungspotential erkennbar.
Gerade bei einer doppelten Nutzung des PC für private und berufliche Zwecke sind Steigerungen im wirtschaftlichen Schaden möglich. Immerhin speichern rund 55 Prozent der Umfrageteilnehmer Passwörter (auch Passwörter für berufliche Zwecke) und wichtige Daten auf ihrem Rechner. Virenscanner und kombinierte Firewallprogramme sowie Verschlüsselung sichern die Rechner der meisten Teilnehmer. Trotzdem surfen noch rund 15 Prozent ohne adäquate Basissicherung in Form von Antivirenprogrammen.
Analyse der Log-Dateien
Im Vergleich der Umfrage mit den anonym eingesandten Logdateien zeigt sich ein recht leichtfertiges Surfverhalten. Die Auswertung der Protokolldateien (Logfiles) ergab eine flächendeckende Gefährdung durch Trojanische Pferde* und weitere automatisierte Schadfunktionen.
Norton InternetSecurity zeichnete besonders häufig Angriffsversuche der Trojaner Sub Seven, HackATack und Netbus auf die Rechner der Teilnehmer auf. Diese Angriffsversuche erfolgten vollautomatisiert und unabhängig von Kategorien, Webinhalten und Internetdienstleistern. Ebenfalls aufgezeichnet wurden direkte Eindringversuche**. Im Falle eines erfolgreichen Angriffs droht ein kompletter Kontrollverlust über die attackierten Systeme mit entsprechenden Schadensmöglichkeiten.
Die Symantec-Niederlassungen Australien und Grossbritannien haben im gleichen Zeitraum ähnliche Studien durchgeführt und berichteten über vergleichbare Ergebnisse.
Zusammenfassung
„Das Gefährdungspotenzial im Web ist nach wie vor gross. Nur mit geeigneten Schutzmassnahmen wie einem Virenschutzprogramm oder einer persönlichen Firewall und einem Mindestmass an Benutzerdisziplin können massive Beeinträchtigungen im Rechnerbetrieb durch unautorisierte Zugriffsversuche aus dem Internet minimiert werden“, fasst Hans-Günther Brosius, Geschäftsführer Symantec Deutschland, zusammen.
*Programme, die durch die Hintertür kommen, ohne dass der Anwender sie bemerkt. Sie tarnen sich meistens dadurch, dass sie vorgeben, ein nützliches Hilfsprogramm oder kostenloses Tool zu sein. Trojaner ermöglichen dem Absender einen uneingeschränkten Zugriff auf den infizierten Rechner.
**Bei einem direkten Angriffsversuch attackiert ein Hacker gezielt einen bestimmten Rechner. Automatisierte Angriffsversuche haben kein vordefiniertes Ziel, sondern suchen nach „offenen Türen“ bei beliebigen Rechnern.


Ihr Ansprechpartner (NUR PRESSE!) für weitere Informationen, Fotos und Rezensionsexemplare.

@Symantec