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Symantec befragt Kids zu Computer und Internet: Fast alle sind online, fast alle sind arglos

Spielen und Surfen im WorldWideWeb sind die Hauptbeschäftigungen // Auskunftsfreude zu persönlichen Infos in Chatrooms ist groß // Bewusstsein über Sicherheitsrisiken ist wenig ausgeprägt.
Ratingen, 13. Mai 2003 — Kinder und Jugendliche machen einen großen Teil der Internet-Gemeinde aus, können aber die Gefahren und Risiken oft nicht richtig einschätzen, die das WorldWideWeb birgt. Dies ist die Haupterkenntnis einer Befragung von 375 Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten im Auftrag von Symantec im Februar 2003 durchgeführt hat.
So gut wie alle waren schon einmal im Internet
372 Befragte sind Internet-Nutzer, nur drei Umfrageteilnehmer gaben an, noch nie einen Computer bedient zu haben. Bei den meisten Befragten steht ein Computer zu Hause, ein Drittel hat sogar einen eigenen PC im Zimmer. Viele haben zudem die Möglichkeit, einen Rechner in ihrer Schule zu nutzen. Und wenn das nicht möglich ist, gehe man bei Freunden, beim Bruder oder bei der Schwester surfen, oder im Internet Cafe.
  • 62 Prozent nutzen einen Heim-PC.
  • Bei 36 Prozent steht er sogar im eigenen Zimmer.
  • In der Schule nutzen ihn ebenfalls 36 Prozent.
  • 18 Prozent gehen zu Freunden, wenn sie an einen PC wollen.
  • Beim Bruder oder bei der Schwester nutzen 17 Prozent einen Rechner.
  • Sieben Prozent gehen ins Internet Cafe
Spielen und im Internet surfen sind die Hauptbeschäftigungen am Computer
Aber was machen die Kids, wenn sie an einem PC sitzen? Die Art und Weise, wie der Computer genutzt wird, ist eindeutig: Fast alle gaben an, dass sie den PC meistens für Computerspiele nutzen.
Die Hälfte surft am liebsten im Internet; bei den 14jährigen sind es so gut wie alle.
Ebenfalls beliebt sind E-Mails schreiben und chatten. Mehr als die Hälfte der 14jährigen chattet besonders gerne. Nur zwei Prozent gaben an, den PC für die Schule nutzen und mit seiner Hilfe zu lernen. Bei den 14-jährigen gaben ausnahmslos alle an, dass sie schon einmal im Internet waren — es gibt also keinen einzigen Befragten in diesem Alter, der noch nicht in der "virtuellen Welt" war.
  • 100 Prozent der 14-jährigen waren schon einmal im Internet.
  • 90 Prozent aller Befragten spielen am liebsten am PC.
  • 53 Prozent aller Befragten surfen gerne im Internet.
  • E-Mails schreiben 30 Prozent aller Befragten sehr gerne, 28 Prozent bevorzugen chatten.
  • 60 Prozent der 14-jährigen chatten.
  • Zwei Prozent lernen am Computer.
Kids können Sicherheitsrisiken oft nicht einschätzen
Im Internet lauern Risiken und Gefahren, derer sich die Kids oft nicht bewusst sind: Zum Beispiel geben speziell Jungen in einem Chatroom schon einmal vertrauliche Daten wie Name, Alter oder Telefonnummer heraus, die Mädchen dagegen scheinen etwas vorsichtiger zu sein. Fast die Hälfte der Acht- bis Zehnjährigen hat schon einmal jemandem in einem Chatroom Vorname und Alter genannt. Jeder Vierte der 14-jährigen hat sogar schon Name, Alter und Telefonnummer herausgegeben. Der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen ist deutlich: Jungen geben persönliche Daten drei mal häufiger heraus als Mädchen.
Andere Risiken sind zum Beispiel Viren, Trojaner oder Dialer, die man sich oftmals völlig ahnungslos herunterlädt, und die unbemerkt Schaden anrichten können. Auch hier sind sich die Kids der Gefahr nicht bewusst: Zwar glauben die meisten, dass Viren riskant sind, doch nur ein Bruchteil der Kinder und Jugendlichen denken beim Surfen an 0190-Dialer, die man sich versehentlich und unbemerkt herunterladen kann. Von Gefahren wie Viren, Trojanern oder Datenmissbrauch haben die Kids zwar schon gehört. Einschätzen können sie sie allerdings nicht.
  • 24 Prozent der 14-jährigen haben in einem Chatroom schon einmal persönliche Daten herausgegeben.
  • Acht Prozent der Mädchen geben vertrauliche Angaben weiter, bei den Jungen sind es 22 Prozent.
  • 77 Prozent der Befragten glauben oder wissen, dass Viren riskant sind.
  • Sechs Prozent denken beim Surfen an 0190-Dialer.
Eltern prüfen Surfgewohnheiten ihrer Kinder falsch oder gar nicht
Haben Eltern ein ausgeprägteres Bewusstsein der Gefahren und Risiken als ihre Sprösslinge? Wenn man einen Blick auf die Kontroll-Gewohnheiten der Eltern wirft, fällt auf, dass sie ihre Kinder vor allem im Hinblick auf Verweildauer und Kosten kontrollieren, aber kaum auf inhaltliche Aspekte hin.
Die Hälfte der befragten Kids müssen eine zeitliche Begrenzung seitens der Eltern einhalten, aber nur ein Viertel bekommt inhaltliche Beschränkungen. Nahezu die Hälfte gaben an, überhaupt nicht kontrolliert zu werden und am Computer beziehungsweise im Internet das tun zu können, was sie möchten.
Obwohl es zwar inhaltliche Beschränkungen gibt, sieht die Realität, also die Kontrolle, oft anders aus. Nur jedes zehnte Kind muss Bescheid sagen, wenn es ins Internet geht. Was das Kind dann letztendlich im Internet macht, wird so gut wie gar nicht kontrolliert. Eine Kindersicherung ist auf nahezu keinem Rechner der befragten Haushalte installiert, so dass die Kids theoretisch Zugang zu allen Seiten hätten.
  • 50 Prozent der Kids müssen eine zeitliche Begrenzung einhalten.
  • 25 Prozent bekommen inhaltliche Beschränkungen.
  • Zwei Prozent müssen mit den Eltern absprechen, welche Seiten besucht werden.
  • Ein Prozent hat eine Kindersicherung installiert.
1) Bei der vom Marktforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführten Umfrage wurden vom 17.02. bis 25.02.2003 insgesamt 375 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren befragt. Die zehnminütige Umfrage fand telefonisch statt. Die Erziehungsberechtigen wurden jeweils vorher um Erlaubnis gefragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Grundgesamtheit (gewichtet nach Alter und Geschlecht), also für Haushalte in Deutschland mit Kindern von acht bis 14 Jahren.
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Infokasten
Wie kann man sich vor Risiken aus dem Internet schützen? Symantec hat sieben Tipps zusammengestellt, wie Eltern und Kinder das Internet sicherer und unbeschwerter nutzen können.

Am wichtigsten ist, sich gegen Viren zuschützen.
Halten sie Viren von ihrem Computer fern, indem sie eine zuverlässige Virenschutzsoftware installieren und diese regelmäßig aktualisieren.

Schützen sie sich durch eine persönliche Firewall vor Hackern
Lassen sie nicht zu, dass eine fremde Person ihren PC ausspioniert. Eine Firewall ist der effektivste Schutz vor Hackern, Datendieben und anderen Eindringlingen.

Wählen sie ein Kennwort, das nicht leicht zu knacken ist
Kennwörter sind eine ihrer wichtigsten Schutzmaßnahmen. Vermeiden sie Kombinationen, die einfach zu erraten sind, wie beispielsweise Adressen, Telefonnummern oder Geburtsdaten. Ein sicheres Kennwort besteht aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen und ist mindestens acht Zeichen lang (z.B. jb8K5R32).

Halten sie ihre persönlichen Daten unter Verschluss
Geben sie niemals Angaben wie Namen, Adressen, Telefonnummern oder die Schule ihres Kindes weiter. Weisen sie ihre Kinder auch auf dieses Thema hin.

Schützen sie ihre Kinder vor Gefahren aus dem Internet.
Kontrollieren sie, wie ihre Kinder das Internet nutzen, indem sie den Computer in einem von der gesamten Familie genutzten Raum und nicht im Kinderzimmer aufstellen. Außerdem können sie spezielle Software installieren, die den Zugriff auf anstößige Websites und möglicherweise gefährliche Dienste blockiert.

Lassen sie nicht zu, dass Web-Browser ihr Kennwort speichern.
Ihr Browser bietet ihnen möglicherweise an, häufig eingegebene Daten wie beispielsweise Kennwörter oder Kreditkartennummern zu speichern. Diese wichtigen und vertraulichen Daten werden auf der Festplatte ihres Computers gespeichert und sind somit jedem Hacker zugänglich.

Sichern sie ihre Daten.
Wichtige Informationen können geschützt werden, indem sie eine Kopie davon anfertigen. Auf austauschbare Datenträger oder CD-ROMs kopiert und anschließend an einem sicheren Ort aufbewahrt, lässt sich das Risiko eines Datenverlusts deutlich verringern.

Hinweis für Redakteure:
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