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Symantec Phish Report Network: Weltweites Anti-Phishing-Netzwerk gegen Betrug im Internet

eBay, Google, RSA Security, Wells Fargo und Yahoo! unter den Mitgliedern

München, 5. Mai 2006 - Mit dem Symantec Phish Report Network stellt Symantec ein umfangreiches globales Netzwerk gegen Phishing-Angriffe vor, das Verbrauchern und Unternehmen einen besseren Schutz vor Bedrohungen durch das Internet bietet. Die Mitglieder des Netzwerks melden und erhalten Informationen über betrügerische Websites, die sie zur Erstellung von Warnungen und zur Filterung einsetzen können. So geben beispielsweise Mitglieder aus dem Finanz- und E-Commerce-Bereich wie RSA Security, eBay (inklusive PayPal) und Wells Fargo Informationen über Websites, die sie als betrügerisch identifiziert haben, an das Netzwerk weiter. Symantec sammelt die Daten und verteilt sie an andere Unternehmen des Netzwerks wie Google, Yahoo! und Netscape. Diese nutzen die Daten für ihre Dienste, um die Anwender zu warnen oder den Zugang zu betrügerischen Websites zu filtern. In das Symantec Phish Report Network fließen zusätzlich Informationen aus der bankenübergreifenden eFraudNetwork-Community und dem FraudAction-Anti-Phishing-Dienst von RSA Security ein. Dazu gehören Daten von über 100 Finanzinstituten, darunter Visa USA.

"Für uns ist die Zusammenarbeit mit anderen führenden Unternehmen wichtig und notwendig, um wirksam gegen Phishing und Online-Betrug vorgehen zu können", erklärt Chris Young, Senior Vice President und General Manager von RSA Consumer Solutions bei RSA Security. "RSA greift auf die Daten einer großen Zahl von Finanzinstituten auf der ganzen Welt zu. Diese Daten tragen dazu bei, das Symantec Phish Report Network zu einem qualitativ hochwertigen Dienst für Unternehmen zu machen, die selbst nicht die gleichen Ergebnisse erzielen könnten. Gemeinsam verbessern wir damit den Schutz von Privatanwendern und Unternehmen vor der Bedrohung durch Internetbetrug."

Dem jüngsten Internet Security Threat Report von Symantec zufolge wurden im zweiten Halbjahr 2005
7,92 Millionen tägliche Phishing-Versuche ermittelt, im ersten Halbjahr 2005 waren dies noch 5,70 Millionen. Der Bericht gehört weltweit zu den umfangreichsten Quellen für Daten über Bedrohungen aus dem Internet.

Bei Phishing-Attacken geht es darum, den Nutzer zu täuschen und damit zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu bewegen, um daraus einen finanziellen Vorteil zu schlagen. Sie sind nur eine Spielart
der vielfältigen Internetkriminalität, mit der es Unternehmen und Verbraucher heute zu tun haben.

"Die Verhinderung von Internetkriminalität hat für Symantec höchste Priorität", erläutert Olaf Lindner,
Senior Director Symantec Consulting Services. "Symantec spielt eine aktive Rolle bei der Bekämpfung
von Phishing-Attacken und Online-Betrug, indem wir als Betreiber des Symantec Phish Report Network fungieren und die Community weiter ausbauen."

Unternehmen, die Daten in das Symantec Phish Report Network einspeisen, profitieren davon, dass sie betrügerische URLs komfortabel an eine zentrale Stelle weiterleiten können. Dort werden die Informationen gesammelt und an andere Unternehmen des Netzwerks verteilt. Die Daten können so in die entsprechen-
den Anwendungen integriert und zur Erstellung von Warnmeldungen und zur Filterung eingesetzt werden. Das Symantec Phish Report Network stellt seinen Mitgliedern eine kontinuierlich aktualisierte Datenbank mit Phishing-URLs zur Verfügung. Diese unterstützt Unternehmen dabei, ihre eigenen Anstrengungen gegen den Internetbetrug zu verstärken, ihre Kunden zu schützen und Vertrauen in ihr Unternehmen zu stärken.

Unternehmen, die sich für eine Mitgliedschaft im Symantec Phish Report Network interessieren, finden unter http://www.phishreport.net weitere Informationen.

Das Symantec Global Intelligence Network
Das Symantec Phish Report Network ist ein wichtiger neuer Bestandteil des Symantec Global Intelligence Network, das einen tiefgehenden Einblick in die Sicherheitslandschaft des Internets gewährt. Das Symantec Global Intelligence Network bezieht Informationen aus mehr als 150 Millionen Virenschutz-Sensoren in PCs, 40.000 Firewall- und Intrusion Detection-Sensoren zur Erkennung von Angriffen und 4.300 von Managed Security Services überwachten Geräten weltweit. Diese Informationen werden mit der Schwachstellen-
datenbank von Symantec kombiniert, die 13.000 Einträge umfasst und damit die größte der Welt ist. Die Datenbank deckt 30.000 Versionen von Anwendungen und Betriebssystemen von mehr als 4.000 Anbietern ab. Hinzu kommen tägliche Scans von mehr als zwei Millionen Test-E-Mail-Adressen, die als Köder für die Bekämpfung von Spam, Phishing und in E-Mails versteckten Sicherheitsbedrohungen dienen.

@Symantec