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Symantec-Umfrage: Bedenken, aber auch Optimismus in puncto Cloud-Sicherheit

Deutsche Firmen zögern noch bei der Migration in die Wolke / Gros der IT-Verantwortlichen fühlt sich schlecht vorbereitet auf Cloud Computing

Symantec Vision 2011 Barcelona, 4. Oktober 2011– Sicherheit und Cloud Computing – Unternehmen begegnen diesem Thema mit gemischten Gefühlen. Den meisten IT- Entscheidern bereitet gerade die IT-Sicherheit die größten Sorgen, ist aber eine wichtige Grundvoraussetzung auf dem Weg in die Cloud. Das ist das Ergebnis der neuen Symantec-Studie State of Cloud Survey 2011 mit weltweit 5.300 Befragten. Die Erhebung untersuchte, wie Firmen Cloud Computing annehmen und den einhergehenden Veränderungen bei der IT-Verwaltung begegnen. Ein weiteres Ergebnis: Viele Unternehmen fühlen sich auf den Wechsel in die Cloud unangemessen vorbereitet. So gab fast die Hälfte der Befragten an, ihr IT-Personal sei dafür noch nicht gerüstet.


Datensicherheit ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten Anliegen, wenn es darum geht, in die Wolke zu migrieren. So bezeichneten 80 Prozent der deutschen Studienteilnehmer IT-Sicherheit als größte Herausforderung beim Cloud Computing, gefolgt von Leistung und Systemarchitektur (jeweils 76 Prozent) sowie Backup (71 Prozent). Im weltweiten Vergleich sehen die Befragten diese Punkte ganz ähnlich. Auch hier zählen IT-Sicherheit (80 Prozent) und Leistung (76 Prozent) zu den größten Herausforderungen, gefolgt von Compliance (76 Prozent) und Kosteneinsparungen (74 Prozent). Erstes Fazit: Um sich auf sicherem Terrain bewegen zu können, müssen Unternehmen ein hohes Maß an Sichtbarkeit und Kontrolle über ihre Informationen und Anwendungen gewährleisten – egal ob sie sich in der Cloud befinden oder innerhalb ihrer eigenen Infrastruktur.


IT-Sicherheit: Meinungen in Unternehmen gespalten
Laut der Symantec-Umfrage gehen die Meinungen hinsichtlich der Sicherheit in der Cloud auseinander: Sie wird als wichtigste Voraussetzung und gleichzeitig größte Sorge bei einer Migration angegeben. 87 Prozent sind sich sicher, dass der Wechsel in die Wolke keinen Einfluss auf ihre IT-Sicherheit nimmt oder diese sogar verbessert. Dennoch bereitet die Gewährleistung einer sicheren Cloud-Umgebung diesen Firmen die meiste Sorge. Als größtes potenzielles Risiko nannten deutsche Unternehmen Schadcode (59 Prozent), gefolgt von Datendiebstahl durch Hacker (56 Prozent).


IT-Personal nicht bereit für die Cloud
Trotz umfangreicher Überlegungen sehen sich viele Unternehmen bislang noch nicht bereit für die Cloud. Nur ein kleiner Teil der weltweit Befragten (zwischen 15 und 18 Prozent) bewerteten ihre IT-Mitarbeiter als sehr gut vorbereitet für die Migration. Fast die Hälfte aller Studienteilnehmer gab an, ihr IT-Personal sei zu diesem Zeitpunkt noch unzureichend gerüstet.


Ein Grund für dieses Defizit: Lediglich ein Viertel des deutschen IT-Personals konnte bislang Erfahrung mit Cloud Computing sammeln. Zwischen 45 bis 56 Prozent der Mitarbeiter haben damit sehr wenig bis gar keine Erfahrung (weltweit sind es 47 bis 54 Prozent). Viele Unternehmen suchen daher extern nach Rat und Hilfe. Beim Einsatz von hybriden Infrastrukturen oder Plattform-as-a-Service gaben drei von vier Befragten an, dass sie auf Value Added Reseller (VAR), unabhängige Berater, Anbieter professioneller Services oder Systemintegratoren zurückgreifen.


Nur wenige erreichten das Ziel
Trotzdem denken viele Unternehmen weltweit über einen Umzug in die Cloud nach. Zwischen 75 und 81 Prozent der befragten Firmen weltweit diskutieren immerhin verschiedene Varianten Deutschland bleibt mit 14 bis 16 Prozent weit hinter den globalen Ergebnissen zurück. Global sticht ein hohes Interesse an der Nutzung von Cloud-Diensten hervor. Ganze 73 Prozent aller Befragten haben bereits in irgendeiner Weise Cloud-Services eingeführt oder sind gerade dabei. Hierbei liegen Services rund um die IT-Sicherheit deutlich vorn. Zu den häufigsten Cloud-Diensten, die Unternehmen in Anspruch nehmen, gehören E- Mail-Services (darunter Management oder Sicherheit), Security-Management sowie Web- und Instant Messenger-Sicherheit.


Nur wenige Firmen weltweit migrierten ihre Systeme bislang vollständig in die Cloud. Laut Studie waren dies in Deutschland zwischen 15 bis 26 Prozent und weniger als 20 Prozent weltweit. Immerhin 35 bis 47 Prozent deutscher Unternehmen befinden sich derzeit noch in der Test- oder mitten in der Implementierungsphase. Auf der anderen Seite lehnen 19 bis 25 Prozent der deutschen Befragten einen derartigen Schritt bislang gänzlich ab.


Die Realität stimmt nicht mit den Erwartungen überein
Die Studie zeigt, dass Firmen, die Cloud-Technologien nutzen, bislang nicht die erhofften Ergebnisse erreichen konnten. So wünschten sich weltweit 88 Prozent, dass ihre IT damit an Flexibilität gewinnt. Jedoch trat das nur bei 47 Prozent der Befragten ein. Mager fielen zudem die Ergebnisse in den Bereichen Disaster Recovery, Effizienz, geringere Betriebskosten und verbesserte IT-Sicherheit aus.


Symantec-Umfrage State of Cloud Survey 2011

Die State of Cloud-Umfrage von Symantec konzentriert sich auf verschiedene Formen des Cloud Computing, darunter Public und Private Software-as-a-Service, Hybrid Infrastructure oder Platform-as-Service, sowie Public und Private Infrastructure oder Platform-as-a-Service. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage, die Applied Research zwischen April und Juli 2011 durchführte. Studienteilnehmer waren IT-Experten, auch auf Vorstandsebene, die für Computer-, Netzwerk- und Technologie-Ressourcen sowohl in kleinen und mittelständischen als auch in großen Unternehmen verantwortlich sind. Die Studie ist mit 5.300 Teilnehmern aus 38 Ländern eine der größten ihrer Art.


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Über Symantec
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