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Symantec

Morgen, Kinder, wird´s Spam geben …

12. Dezember 2007 
Die Top 12-Weihnachtsgeschenke, die garantiert für mehr Spam in ihrem Postfach sorgen. Und sechs Tipps, was Sie dagegen tun können
Online-Shopping wird immer beliebter, so prognostiziert der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) für dieses Jahr dem Weihnachtsgeschäft ein Wachstum von 12 Prozent, dies entspricht einem Umsatz von 18,3 Milliarden Euro. Viele Menschen nutzen die Möglichkeit zur schnellen Bestellung im Internet, um den Weihnachtsstress zu reduzieren und sich die Geschenke direkt nach Hause liefern zu lassen. Die Umsätze, die in dieser Zeit erzielt werden, rufen Spamversender auf den Plan, die ebenfalls auf gute Geschäfte hoffen.
In diesem Jahr ist Spam weiterhin stark gewachsen: Aktuell wird ein Spamvolumen von fast 71 Prozent aller Mails gemeldet, 2006 waren es noch 59 Prozent. In den vergangenen Jahren hat Symantec im Dezember stets einen deutlichen Anstieg des Spamvolumens beobachtet. 2006 handelte es sich bei 80 Prozent aller in diesem Monat versendeten Mails um Spam - trotz eines noch deutlich niedrigeren Jahresdurchschnitts.

Die Symantec-Top 12 des Weihnachts-Spam
Bei einem erheblichen Teil der im Dezember zu erwartenden Spamnachrichten wird es sich um Produktangebote handeln. Symantec schützt weltweit 450 Millionen Postfächer vor Spam und hat aufgrund der erhobenen Daten für Weihnachten 2007 eine Top 12-Liste des Weihnachts-Spam erstellt. Angeboten werden:
  1. Laptops
  2. Gefälschte Uhren
  3. Visitenkarten
  4. HDTVs
  5. Potenzsteigernde oder vergrößernde Mittel
  6. MP3-Player
  7. Discount Software
  8. Gratis Handys
  9. Tragbare Videospiele
  10. Kameras
  11. Gewichtsreduzierende Mittel
  12. Gutscheinkarten

Was Sie dagegen tun können: Sechs Tipps gegen die wachsende Spamflut
  1. Öffnen oder beantworten Sie keine Emails, bei denen es sich um Spam handeln könnte. Sie würden so ungewollt die Absender darüber in Kenntnis setzen, dass die Mail an eine gültige Adresse gesendet wurde (und weitere Spam-Mails auf sich lenken).
  2. Schalten Sie automatische Antwortfunktionen ab. Auch dadurch bestätigen Sie Spammern die Nutzung der entsprechenden E-Mail-Adresse.
  3. Klicken Sie niemals auf einen in einer verdächtigen Mail angegebenen Link. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall den Absender der Nachricht (nicht per Mail), um sicherzustellen, dass es sich um einen sicheren Link handelt.
  4. Nutzen Sie Ihre E-Mail-Adresse sparsam und geben Sie diese nach Möglichkeit nicht öffentlich einsehbar im Internet an. Falls doch, tarnen Sie die Adresse vor automatischer Erkennung, zum Beispiel durch eine solche Schreibweise: hans.mustermann_at_mail_de
  5. Benutzen Sie mehrere E-Mail-Adressen. Besonders wichtig sind Adressen für die kurzfristige Registrierung auf Seiten, die Sie voraussichtlich nicht intensiv nutzen werden. Für diesen Zweck gibt es auch temporäre E-Mail-Adressen, die einen wirkungsvollen Schutz vor Spam darstellen.
  6. Nutzen Sie eine aktuelle Antivirus-Software, Firewall und Spam-Filter, um einen umfassenden Schutz Ihres Rechners zu gewährleisten.

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Multimedia

In Erwartung der Top-12 Weihnachts-Spam hat Symantec ein rockiges Weihnachtslied zum Mitsingen komponiert:
"12 Days of Christmas Spam"

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Woher kommt die Spamflut an Weihnachten?

3:46 Minuten Podcast mit Patrick Heinen,
Enterprise Technical Account Manager bei Symantec

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