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Seien Sie unbesorgt und profitieren Sie von der Nutzung privater Geräte im Unternehmen

5. April 2012

Zusammenfassung

Mit einer Kombination aus Mobilgeräteverwaltung und Mobilanwendungsverwaltung können CIOs dem Ansturm von Mitarbeitern, die die Nutzung von Geräten und Anwendungen ihrer Wahl wünschen, aufgeschlossen begegnen.
Der Einfluss mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets auf unseren Geschäftsalltag ist schon fast als revolutionär zu bezeichnen.
Dazu ein paar Fakten: In einer jüngsten Studie wurde festgestellt, dass die Nutzung von Verbrauchergeräten inzwischen zum Standard geworden ist. 84 Prozent der Unternehmen unterstützen zumindest einen Verbrauchergerätetyp.1
Aus einer weiteren Untersuchung geht hervor, dass die geschäftliche Nutzung mobiler Geräte auf eine "kritische Schwelle" zusteuert. Laut der von Symantec unter 6.000 Unternehmen durchgeführten State of Mobility-Umfrage für 2012 bieten die meisten der befragten Unternehmen inzwischen auch über mobile Geräte Zugriff auf Unternehmensanwendungen.
Bis vor einigen Jahren war dies noch von der Mehrzahl der IT-Abteilungen untersagt. Doch inzwischen werden Smartphones und Tablets rund um den Globus von Millionen von Mitarbeitern genutzt, um auf Unternehmensdaten zuzugreifen und mit der heutigen ständig aktiven Geschäftswelt Schritt zu halten.
Wie lässt sich dieser radikale Wandel erklären?
"Der Grund ist, dass sich mobile Technologie als eine treibende Kraft für geschäftliche Agilität erwiesen hat", meint Rob Greer, Vice President of Product Management, Endpoint and Mobility Group bei Symantec. "Dies geht aus der Tatsache hervor, dass drei Viertel der befragten Unternehmen davon ausgehen, die Effizienz mithilfe von Mobilität steigern zu können, und immerhin 73 Prozent diesen Effizienzgewinn bereits realisiert haben."
Doch stellt dieser Trend hin zu einem "erweiterten Unternehmen" sowie der einfache Zugriff auf Unternehmensdaten von jedem Gerät aus IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen. Erwartungsgemäß ist das Thema Sicherheit das vordringlichste Problem, das das Phänomen der "Nutzung privater Geräte" (Bring Your Own Device, BYOD) mit sich bringt.2 IT-Organisationen äußern zahlreiche Bedenken. Ganz oben auf der Liste stehen Geräteverlust, Datenlecks und unbefugter Zugriff auf Unternehmensressourcen.3
Die Trends "Konsumerisierung der IT" und "Nutzung privater Geräte" (Bring Your Own Device, BYOD) setzen sich ungebremst fort. Wie können IT-Organisationen also die damit einhergehenden Probleme bewältigen?
Zwei der neuesten Akquisitionen von Symantec können Unternehmen dabei unterstützen, ihre geschäftlichen Daten und Anwendungen sowohl auf firmeneigenen als auch privaten Geräten zu schützen und zu isolieren.

Kombination von Mobilanwendungsverwaltung mit Mobilgeräteverwaltung

Mit der kürzlich erfolgten Übernahme von Odyssey Software, einem Anbieter von Mobilgeräteverwaltung (MDM, Mobile Device Management), und der Übernahme von Nukona Inc., einem Anbieter von Mobilanwendungsverwaltung (MAM, Mobile Application Management) hat Symantec sein Produktangebot für die Mobilitätsverwaltung in Unternehmen weiter ausgebaut.
Odyssey bietet die MDM-Grundlagen für die Einführung und Verwaltung aller erforderlichen Geräteeinstellungen auf einem breiten Spektrum von Plattformen. Demgegenüber verfolgt Nukona einen MAM-Ansatz, der es Unternehmen ermöglicht, Anwendungen und Daten zu verteilen, zu schützen und zu kontrollieren, ohne dass sie das gesamte Gerät verwalten müssen. Durch die Bereitstellung von MAM für Android-, iOS- und Windows Phone7-Geräte bietet Symantec Unternehmen die Möglichkeit, ihre mobilen Apps und Daten abzusichern sowie diese mithilfe von Richtlinien zu verwalten und zu schützen. Die Funktionen umfassen u. a. Benutzerauthentifizierung, Verschlüsselung vertraulicher Dateien, Verhinderung von Datenlecks und selektive Löschung von Unternehmensdaten.
Mit der Akquisition von Odyssey bietet Symantec auch Funktionen für die Mobilitätsverwaltung, die über zwei der mit am häufigsten eingesetzten Systemverwaltungslösungen bereitgestellt werden: Microsoft System Center Configuration Manager und Altiris Client Management Suite von Symantec.
Dank der Fähigkeit von Nukona, iOS-, Android- und HTML 5-Apps nativ zu schützen und zu kontrollieren, geht Symantec das Kernproblem der Trennung persönlicher und unternehmenseigener Daten an, ohne die Benutzerfreundlichkeit für den Endbenutzer oder den Einsatz von Anwendungen zu beeinträchtigen. Durch das sichere Verteilen und Verwalten von mobilen Anwendungen und Inhalten haben Unternehmen die Möglichkeit, Fragen der Sicherheit von Unternehmensdaten im Zusammenhang mit Datenlecks, Verschlüsselung und Authentifizierung auf der Basis von Einzelanwendungen sowohl für private als auch für unternehmenseigene Geräte anzugehen.
Anders als herkömmliche "Sandbox"-Lösungen bietet dieser Ansatz Schutz, indem sowohl native als auch webbasierte Apps mit einer Verwaltungsschicht "umhüllt" werden. Auf diese Weise ist es IT-Abteilungen möglich, Sicherheitsrichtlinien anzuwenden, ohne Änderungen an den Anwendungen vorzunehmen. Bei dieser Methode bleiben private Apps und Aktivitäten unangetastet.
Christian Kane, Analyst bei Forrester Research Inc., hat kürzlich diesen Fokus auf mobile Apps und Daten ins rechte Licht gerückt: "Manager, die mit den Problemen der Mobilität zu kämpfen haben, sollten nicht vergessen, dass eine Mobilitätsstrategie mit MDM allein noch nicht komplett ist. Letztlich werden sie den Großteil ihrer Ressourcen auf Anwendungen und Daten konzentrieren müssen – also dort, wo ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner ihre Zeit verbringen."4
Zur Lösung der Probleme im Zusammenhang mit der "Konsumerisierung" und dem mobilen Zugriff auf geschäftliche Daten und Anwendungen benötigen Unternehmen eine umfassende Strategie, die neben der Geräteverwaltung auch Anwendungs- und Datensicherung, Bedrohungsschutz und Unternehmensintegration miteinbezieht. Zudem sollten sie sich verstärkt auf den Schutz von Informationen konzentrieren, anstatt sich ausschließlich auf die Geräte zu beschränken. Denn nur so können sie ihre Informationen schützen, unabhängig davon, wo diese letztlich gespeichert werden oder von wo darauf zugegriffen wird.

Fazit

Unternehmen, die den Trends "Konsumerisierung der IT" und "Nutzung privater Geräte" (Bring Your Own Device, BYOD) bisher skeptisch gegenüberstanden, sollten wissen, dass es jetzt eine Methode gibt, mit der sie private und geschäftliche Daten komplett trennen können. Damit können sie die Nutzung privater Geräte für geschäftliche Zwecke zulassen und gleichzeitig die unternehmenseigenen Apps und Daten verwalten und schützen. Und diesem Trend können die meisten Unternehmen sicherlich aufgeschlossen gegenüberstehen.
  • ¹ "Consumerization of IT Study" CSO, Oktober 2011
  • ² "Consumerization of IT Study"
  • ³ "2012 State of Mobility Survey"
  • 4 "Symantec's Acquisition of Nukona Is a Signal That Mobile Management Is Finally Growing Up", Christian Kane, Forrester Research Blog, 22. März 2012

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