Veritas Storage Foundation Cluster File System
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Neue Funktionen
Veritas Storage Foundation Cluster File System umfasst weitreichende Verbesserungen bei der Dateisperrenverwaltung, beim geclusterten Multi-Pathing, beim I/O-Fencing sowie bei der Unterstützung mehrerer Volumes.
Multiple Transaction Server
Steuert die Zuteilung der Eigentümerschaft an der Dateisperrung über sämtliche Knoten des Clusters und ermöglicht eine nahezu lineare Skalierbarkeit, ohne dass innerhalb des Clusters ein unnötiger Metadatenaustausch stattfindet. Bietet Vorteile bei der Leistung und Skalierbarkeit durch die Verteilung von Transaktions-Updates.
- Bietet von jedem Knoten aus die gleiche Leistung wie vom Primärknoten aus.
- Hohe Skalierbarkeit. Einzelne Knoten werden nicht zu Engpässen oder schränken die Skalierbarkeit ein.
- Ein einziges Dateisystem, das bis zu 32 Knoten skaliert werden kann.
Ermöglichen von parallelen I/O-Vorgängen mit Bereichssperre
In der Regel wird bei I/O-Vorgängen die gesamte Datei gesperrt, auch wenn sie nur einen kleinen Bereich betreffen. Parallele I/O-Vorgänge werden im Cluster File System mittels Bereichssperrung unterstützt. Dabei werden die Bereiche einer Datei gesperrt, die von einer I/O-Anforderungsseite betroffen sind. Zum Konflikt zwischen zwei I/O-Anforderungen kommt es, wenn es sich bei mindestens einer der beiden um eine Schreibanforderung handelt und der von der Anforderung betroffene I/O-Bereich sich mit dem I/O-Bereich der anderen Anforderung überschneidet.
- Die Granularität des gesperrten Bereichs geht bis auf eine Seite.
- Falls sich die Dateigröße vorab einschätzen lässt, können Blockzuweisungen durch Zuweisungsreservierungen für die Datei vermieden werden.
Dynamic Storage Tiering
Unwichtige oder veraltete Dateien können auf kostengünstigere Speichergeräte verschoben werden, ohne dass dabei die Art des Zugriffs auf diese Dateien für Benutzer oder Anwendungen verändert wird. Dieser Vorgang läuft von Benutzern und Anwendungen (den Eigentümern der Dateien) unbemerkt ab.
- Richtlinien können erstellt werden, um die Verschiebung der Daten zu automatisieren.
- Dateien können dynamisch verschoben werden, ohne dass sie offline geschaltet werden müssen.
Verhindern von Datenbeschädigungen durch I/O-Fencing
Storage Foundation Cluster File System unterstützt künftig I/O-Fencing, wenn die erforderliche Speicherkonfiguration vorliegt. I/O-Fencing verhindert Datenbeschädigungen, die durch eine so genannte "Split-Brain"-Situation(Unterbrechung der Netzwerkverbindung) im Cluster verursacht werden. I/O-Fencing gestattet den Mitgliedern des aktiven Clusters Schreibzugriff und blockiert den Zugriff für Nichtmitglieder. Die physischen Komponenten beim I/O-Fencing bestehen aus Datenlaufwerken und Koordinationslaufwerken.
- Voraussetzung ist, dass Arrays vorhanden sind, die permanente SCSI 3-Gruppenreservierungen (SCSI 3 PGR) unterstützen.
- Diese Funktion verhindert, dass bei Ausfall der Kommunikation zwischen den Cluster-Knoten Daten von mehreren Knoten überschrieben werden.




