Eine betrügerische Sicherheitssoftware ist ein gefälschtes Programm (auch "Scareware" genannt), das sich als seriöse Sicherheitssoftware – beispielsweise als Antivirus-Scanner oder Registry Cleaner – ausgibt. In Wahrheit bieten solche Programme Benutzern wenig oder gar keinen Schutz. Im Gegenteil: In einigen Fällen sind sie sogar Einfallstor für bösartigen Code, den sie vermeintlich abzuwehren versuchen. Profit ist die Hauptmotivation der Entwickler und Verbreiter dieser betrügerischen Programme. Ihr Ziel ist es, Benutzern die gefälschte Software als legitimes Produkt zu verkaufen und entsprechend Kasse zu machen.
Online-Betrüger locken Anwender mit den unterschiedlichsten Methoden auf gefälschte Websites. Nicht selten spielen sie dabei mit der Angst der Anwender oder setzen auf andere hinterhältige Taktiken. Nach der Installation auf dem Computer des Benutzers stellt die gefälschte Sicherheitssoftware den Sicherheitsstatus oder die Leistung des Computers absichtlich falsch dar. Oft werden gefälschte oder übertriebene Sicherheitsbedrohungen angezeigt, selbst wenn der Computer in keiner Weise infiziert ist. Die meisten betrügerischen Sicherheitsprogramme verfügen über seriös und benutzerfreundlich gestaltete Websites mit Funktionen zum Herunterladen und Kauf der Software. Auch die Bezahlung wickeln Cybergangster mitunter über etablierte Online-Zahlungsservices ab, um nach erfolgreichem Abschluss eines betrügerischen Geschäfts Kreditkartentransaktionen abzuwickeln.
| Die wichtigsten Trends bei Internetbedrohungen für 2008 |
| 1. | Unbemerkte Downloads von populären Websites nehmen zu. |
| 2. | Angriffe sind nahezu unkenntlich und ändern sich dynamisch, so dass traditionelle Virenschutzlösungen dagegen wirkungslos sind. |
| 3. | Angriffe zielen auf Browser-Plug-ins anstatt nur auf den Browser selbst ab. |
| 4. | Irreführende Anwendungen, die Benutzercomputer infizieren, sind auf dem Vormarsch. |
| 5. | Gängige Websites werden mithilfe von SQL-Injektionsangriffen infiziert. |
| 6. | Schadwerbung (Malvertisement) leitet Benutzer auf bösartige Websites um. |
| 7. | Die Zahl der Exemplare spezifischer und gezielter Malware wächst explosionsartig. |
Der Symantec-Bericht zu Bedrohungen aus dem Internet enthält Analysen und Kommentare zu den Aktivitäten im Bereich Internetsicherheit innerhalb des letzten Jahres. Er umfasst die Bereiche Internetbedrohungsaktivitäten, Sicherheitslücken, bösartiger Code, Phishing, Spam und Sicherheitsrisiken sowie künftige Entwicklungen. Die vierzehnte Ausgabe des Berichts vom 14. April 2009 steht jetzt zur Verfügung.
Bericht zu Bedrohungen aus dem Internet, Band XIV: April 2009
Symantec-Bericht zu Bedrohungen aus dem Internet für den Regierungssektor: April 2009
Flash Demo: Internet Security Threat Report Volume XIV
Webcast: Bericht zu Bedrohungen aus dem Internet, Band XIV30. April 2009
Die folgenden Berichte enthalten eine ausführliche Analyse zu Bedrohungsaktivitäten in bestimmten Regionen und im öffentlichen Sektor.
ISTR XIV – Webbasierte Angriffe
Dieser Podcast befasst sich mit den Auswirkungen von webbasierten Angriffen und den von Symantec in 2008 erfassten Daten, die ausführlich analysiert und besprochen werden.Jetzt anhören
ISTR XIV – Eintwicklung von bösartigem Code aus finanziellen Motiven (erscheint am 21. April)
Dieser Podcast befasst sich mit den finanziellen Motiven, die hinter der Entwicklung von bösartigem Code stehen, und den von Symantec in 2008 erfassten Daten, die ausführlich analysiert und besprochen werden.
ISTR XIV – Phishing und Spam in der Wirtschaftskrise (erscheint am 28. April)
Dieser Podcast befasst sich mit den Phishing- und Spam-Trends sowie mit den von Symantec in 2008 erfassten Daten, die ausführlich analysiert und besprochen werden.
Lesen Sie, was die Experten von Symantec Security Response zur neuesten Ausgabe des Berichts zu Bedrohungen aus dem Internet schreiben.
Laden Sie einen der älteren Symantec-Berichte zu Bedrohungen aus dem Internet herunter.