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Fakten zum Identitätsdiebstahl



11. September 2006 Zurück zum Artikel
ZusammenfassungIdentitätsdiebstahl kostet Sie Zeit und Geld. Erfahren Sie, wie Sie Ihre persönlichen Daten schützen und umgehend reagieren können, falls Sie ein Opfer solcher Betrügereien werden.
Einführung
Letztes Jahr gingen bei der Federal Trade Commission über eine Viertelmillion Beschwerden zu Identitätsdiebstahl ein – und das sind nur die gemeldeten Fälle. Der Diebstahl Ihrer Identität ist an sich noch kein besonderes Verbrechen, sondern was Kriminelle mit diesen Informationen anstellen, richtet den eigentlichen Schaden an. Kreditkartenbetrug. Telefonbetrügereien. Abräumen von Bankkonten.
Verbrechen in zwei Schritten
Identitätsdiebstahl findet in zwei Schritten statt. Zunächst stiehlt jemand Ihre persönlichen Daten. Danach nutzt jemand diese Informationen aus, um sich für Sie auszugeben und eine Betrug zu begehen. Es ist wichtig, sich diesen zweistufigen Ansatz vor Augen zu führen, da Ihr Abwehrsystem ebenfalls auf beiden Ebenen aktiv sein muss.
Schützen Sie Ihre Daten
Schützen Sie Ihre persönlichen Informationen sorgfältig, um nicht zum Opfer zu werden. Wenn Identitätsdiebe keinen Zugriff auf wichtige Daten wie Ihre Kreditkarten- oder Kontonummer erhalten, können sie sie auch nicht für betrügerische Zwecke verwenden.
Die meisten Identitätsdiebstähle finden auf konventionelle Art und Weise statt. Diebe durchsuchen Mülleimer, entwenden Post und versuchen durch Täuschung, Sie zur Preisgabe vertraulicher Details zu verleiten. Es ist Ihre Aufgabe, Ihre persönlichen Daten zu schützen.
Geben Sie niemals Ihre Sozialversicherungsnummer über das Telefon weiter. Vernichten Sie Unterlagen mit Kontoinformationen oder persönlichen Kennnummern in einem Aktenvernichter. Halten Sie wichtige Dokumente in einem Safe unter Verschluss. Holen Sie Postsendungen mit vertraulichem Inhalt beim Postamt ab, und verschicken Sie sie auch von dort.
Online-Identitätsdiebstahl ist ein weiteres Problem. Wohlbekannte Risiken entstehen durch Phishing und Pharming. Bei diesen Betrugsversuchen geben sich Identitätsdiebe mithilfe gefälschter E-Mails und Websites als legitime Unternehmen oder Organisationen aus. Auf ähnliche Weise können Hacker und Viren Ihren Computer infizieren, um Daten zu stehlen oder Ihre Benutzernamen und Kennwörter aufzuzeichnen, während Sie sie eingeben.
Speichern Sie vertrauliche Informationen in kennwortgeschützten Dateien und Verzeichnissen. Lernen Sie, wie Sie betrügerische E-Mails, Websites und andere Warnhinweise, die auf Phishing und Pharming hinweisen, erkennen können. Wickeln Sie Ihre Online-Geschäfte nur über sichere Websites ab, deren Echtheit überprüft wurde. Und ein letzter Tipp: Installieren Sie eine persönliche Firewall, ein Virenschutzprogramm und einen Spam-Schutz. Oder holen Sie sich all diese Sicherheitsfunktionen mit Norton Internet Security von Symantec.
Überprüfen Sie Ihre Konten und Kreditberichte
Obwohl es eine Reihe von Maßnahmen gibt, mit denen Sie Ihre Identität schützen können, so liegen einige Dinge außerhalb Ihrer Kontrolle. Selbst wenn Sie mit Ihren Daten äußerst vorsichtig umgehen, so sind Sie nicht davor gefeit, dass jemand in die Computer Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Bank eindringt. Daher sollten Sie Ihre Konten und Kreditberichte ständig im Auge behalten.
Zirka 40 Prozent aller Opfer im Jahr 2005 erfuhren erst sechs Monate später vom Missbrauch ihrer Identität. In dieser Zeit können Diebe Konten plündern oder sich in ihrem Namen hoch verschulden.
Überprüfen Sie Ihren Kreditbericht regelmäßig auf ungewöhnliche Aktivitäten. Falls Ihnen darin etwas auffällt oder der Bericht unerwartete Angaben, beispielsweise einen neuen Kredit, enthält, sollten Sie sofort nachhaken. In der Zwischenzeit sollten Sie Ihre gesamten Finanzkonten überwachen – von Bankkonten über Investmentkonten bis hin zu Kreditkarten.
Reagieren Sie sofort
Falls jemand Ihre Identität gestohlen hat, sollten Sie sofort reagieren. Schließen Sie Finanzkonten, die möglicherweise betroffen sind. Lassen Sie Ihren Führerschein oder Ausweise, die Sie möglicherweise verloren haben, für ungültig erklären. Lassen Sie eine Betrugswarnung für Ihre Kreditauskunft einrichten, und überprüfen Sie Ihren Kreditbericht in den nächsten Jahren genau.
Des Weiteren sollten Sie das Vergehen den Behörden melden. Wenden Sie sich an die örtliche Polizei. In den USA können Sie außerdem eine Beschwerde bei der Federal Trade Commission einreichen. Nutzen Sie auch öffentliche Anlaufstellen. Von der örtlichen Verbraucherzentrale über andere Verbraucherschutzorganisation bis hin zu gemeinnützigen Einrichtungen zum Schutz vor Identitätsdiebstahl können Sie deren Dienste in Anspruch nehmen, um den Schaden wiedergutzumachen und weitere Schäden zu vermeiden.
Fazit
Identitätsdiebstahl ist inzwischen weit verbreitet. Damit Sie nicht Opfer von Betrügereien werden, sollten Sie Ihre persönlichen Informationen sorgfältig schützen, Ihre Konten und Ihren Kreditbericht überwachen und umgehend reagieren, wenn es Anzeichen gibt, dass Ihre Identität möglicherweise missbraucht wird.

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