Schützen Sie sich und Ihre Kreditwürdigkeit
1. Oktober 2007 Zurück zum Artikel
Zusammenfassung Ihr Kreditbericht ist eine Schatztruhe mit wertvollen Daten über SIE! Ihr Kreditbericht enthält normalerweise Ihre Sozialversicherungsnummer, Ihr Geburtsdatum, Ihre aktuelle Adresse sowie frühere Adressen, Ihre Telefonnummern (auch solche, die nicht veröffentlicht sind), Angaben zum Status Ihrer Kreditzahlungen sowie rechtliche Informationen.
Einführung
Mindestens einmal pro Jahr sollten Sie Ihren kostenlosen Kreditbericht anfordern. Zudem sollten Sie Ihre Rechte im Hinblick auf Kreditberichte kennen, da dies für den Schutz Ihrer persönlichen Daten überaus wichtig ist. Der Fair Credit Reporting Act (FCRA) und US-bundesstaatliche Gesetze schränken ein, wer Zugriff auf diese vertraulichen Informationen hat, und wie diese Informationen genutzt werden dürfen. In diesen Gesetzen sind auch die Standards für den Betrieb der Kreditbüros festgelegt.
Was ist ein Kreditbericht?
Ein Kreditbericht ist eine Übersicht über Ihre finanzielle Bonität, die mit Hilfe von Daten aus vielen verschiedenen Quellen zusammengestellt wird. Unternehmen, die Ihnen Kredit gewährt haben, geben normalerweise regelmäßig Meldungen über Ihre Konten an die drei großen Kreditbüros Equifax, Experian (ehemals TRW) und TransUnion. Wenn Sie Zahlungen verspätet leisten, können die, denen Sie Geld schulden (also Versorgungsunternehmen, Vermieter, Krankenhäuser und andere), diese Informationen dem Kreditbüro melden. Ihre Bank kann das Kreditbüro informieren, wenn Sie Ihr Konto überzogen haben oder Kreditkartenzahlungen, Autokredite oder Hypothekenzahlungen nicht rechtzeitig tätigen. Ihr Kreditbericht kann auch Informationen über rückständige Unterhaltszahlungen enthalten.
Sie haben ein Recht darauf, von den Kreditbüros zu erfahren, wer Anfragen zur Ihrer Kreditwürdigkeit gestellt oder in den letzten sechs Monaten eine Kreditauskunft über Sie angefordert hat. Allerdings sind die Informationen, die den drei großen Kreditbüros vorliegen, nicht immer identisch. Die Kreditberichte über Sie können unterschiedliche Informationen enthalten, da Kreditgeber und Geldgeber Ihre Konten nur einem oder zwei der Kreditbüros melden, die die Daten unabhängig voneinander ausweisen. Wenn Sie die Berichte von allen drei Kreditbüros prüfen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Bonität in Ordnung ist.
Verhindern von Identitätsdiebstahl und Betrug
Es kann vorkommen, dass Kreditberichte fehlerhafte Daten enthalten, die Ihre Kreditwürdigkeit (Credit Score = Punktestand zur Angabe Ihrer Bonität) herabsetzen und somit Auswirkungen darauf haben, ob Sie bei einem Darlehen für ein Auto, eine Wohnung oder einer anderen Anschaffung, für die Sie einen Kredit aufnehmen möchten, gute Zinssätze erhalten. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass niemand anderes Ihren guten Namen und Ihre Kreditwürdigkeit für illegale Zwecke missbraucht. Folgende Angaben sollten Sie in Ihrem Kreditbericht prüfen:
Verbraucherinformationen: Name, Geburtsdatum, Adresse und Arbeitgeber.
Verbrauchermitteilung: Dabei handelt es sich um eine kurze Meldung, die auf Ihre Veranlassung hin in den Kreditbericht eingetragen wurde. Dies kann eine Betrugswarnung oder eine Erklärung für verspätete Zahlungen sein.
Kontoinformationen: Informationen zu Immobilien-, Ratenzahlungs- oder Geldeingangskonten. Dies ist einer der wichtigsten Abschnitte Ihres Kreditberichts.
Öffentliche Einträge: Ihr Kreditbericht kann Einträge zu Konkursen, Steuerpfändungen oder Gerichtsurteilen enthalten.
Anfragen: Jeder Kreditbericht enthält eine Liste der Unternehmen, die in den letzten beiden Jahren Auskunft über Ihre Bonität angefordert haben.
Kreditgeberkontakte: Diese Abschnitt des Kreditberichts enthält die Postanschriften und Telefonnummern Ihrer Kreditgeber.
Verbraucherinformationen: Name, Geburtsdatum, Adresse und Arbeitgeber.
Verbrauchermitteilung: Dabei handelt es sich um eine kurze Meldung, die auf Ihre Veranlassung hin in den Kreditbericht eingetragen wurde. Dies kann eine Betrugswarnung oder eine Erklärung für verspätete Zahlungen sein.
Kontoinformationen: Informationen zu Immobilien-, Ratenzahlungs- oder Geldeingangskonten. Dies ist einer der wichtigsten Abschnitte Ihres Kreditberichts.
Öffentliche Einträge: Ihr Kreditbericht kann Einträge zu Konkursen, Steuerpfändungen oder Gerichtsurteilen enthalten.
Anfragen: Jeder Kreditbericht enthält eine Liste der Unternehmen, die in den letzten beiden Jahren Auskunft über Ihre Bonität angefordert haben.
Kreditgeberkontakte: Diese Abschnitt des Kreditberichts enthält die Postanschriften und Telefonnummern Ihrer Kreditgeber.
Wenn Sie nach Durchsicht aller Abschnitte Ihres Kreditberichts der Meinung sind, Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden zu sein (oder den Verdacht haben, dass Ihre Sozialversicherungsnummer von einem anderen missbraucht wurde), müssen Sie sofort die folgenden vier Maßnahmen ergreifen:
- Lassen Sie eine Betrugswarnung in Ihre Kreditberichte eintragen, indem Sie über die gebührenfreie Telefonnummer mit einem der drei Kreditbüros Kontakt aufnehmen. Sie müssen sich nur an eines der drei Unternehmen wenden, um die Betrugswarnung eintragen zu lassen.
- Schließen Sie alle Konten, von denen Sie vermuten, dass sie manipuliert oder ohne Ihr Wissen bzw. Ihre Autorisierung eröffnet wurden. Lassen Sie sich eine schriftliche Aufstellung aller Ihrer Telefonate geben.
- Reichen Sie eine formale Beschwerde bei der FTC (Federal Trade Commission) ein. Sie können dazu das unter folgender Adresse erhältliche Online-Beschwerdeformular verwenden: ftc.gov/bcp/edu/microsites/idtheft/consumers/filing-a-report.html
Oder rufen Sie bei der gebührenfreien Hotline der FTC an, die speziell für Identitätsdiebstahl eingerichtet wurde: 1-877-ID-THEFT (438-4338). - Melden Sie den Vorfall bei Ihrer lokalen Polizeidienststelle.
Weitere Informationen zu Ihrer Unterstützung im Kampf gegen Identitätsdiebstahl finden Sie unter: ftc.gov/bcp/edu/microsites/idtheft/
Auch die Identität Ihres Kindes kann gestohlen werden!
Es gibt Meldungen, dass Identitätsdiebe nicht nur die Identität von Erwachsenen, sondern auch die von Kindern stehlen. Laut Verbraucherschutzberichten stehlen Kriminelle zunehmend die Sozialversicherungsnummern von Kindern, weil es sehr wahrscheinlich ist, dass die Verbrechen erst dann entdeckt werden, wenn die Opfer einen Kredit beantragen möchten – was erst Jahre nach der Tat der Fall sein wird. Die FTC ergreift verschiedene Maßnahmen, um mithilfe von Informationskampagnen junge Leute über Kreditwürdigkeit aufzuklären. Für Eltern ist es wichtig, dass Sie auch bei der Identität Ihrer Kinder wachsam bleiben. Fordern Sie jedes Mal, wenn Sie einen Kreditbericht für sich bestellen, auch einen Bericht für Ihre Kinder an.
Hüten Sie sich vor gefälschten Websites
Lassen Sie sich nicht auf Websites weiterleiten, die angeblich kostenlose Kreditberichte anbieten, die Sie aber nur erhalten, wenn Sie gleichzeitig Produkte erwerben. Prüfen Sie beispielsweise die Adresse einer Website, die Sie in Ihrem Browser eingeben, auf Rechtschreibfehler. Gewitzte Betrüger erstellen Websites, deren Adresse nur leicht von der legitimer Websites abweicht. Nur ein kleiner Fehler und Sie landen auf der Website eines Betrügers. Auch auf einer autorisierten Website können zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden. Allerdings erhalten Sie Ihren kostenlosen jährlichen Kreditbericht auch dann, wenn Sie nichts kaufen.
Zusammenfassung
Denken Sie immer daran, dass Sie das Recht haben, eine Kopie Ihres Kreditberichts zu erhalten und gegen fehlerhafte Daten vorzugehen. Zudem haben Sie das Recht, negative Umstände zu erklären, und können untersagen, dass Kreditbüros Ihre Daten für Marketingzwecke weitergeben. Sie können auch bei der entsprechenden Regierungsbehörde eine Beschwerde einreichen oder, falls erforderlich, einen Prozess anstrengen. Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie Ihre Kreditberichte sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass niemand Ihren Namen, Ihre Kreditwürdigkeit und Ihre Identität missbraucht.
Weitere Informationen zu Kreditberichten und Ihrem Recht, sich zu schützen, finden Sie auf diesen Websites:







