Drahtlos oder verkabelt: Schützen Sie Ihr Heimnetzwerk
16. Januar 2008 Zurück zum Artikel
Einführung
Viele haben zu Weihnachten einen neuen Computer bekommen und richten jetzt ein Heimnetzwerk ein oder erweitern ihr vorhandenes Netzwerk. Sollten Sie dazugehören, finden Sie hier einige Tipps, wie Sie Ihr Netzwerk und die angeschlossenen Computer bestmöglich schützen können.
Viele haben zu Weihnachten einen neuen Computer bekommen und richten jetzt ein Heimnetzwerk ein oder erweitern ihr vorhandenes Netzwerk. Sollten Sie dazugehören, finden Sie hier einige Tipps, wie Sie Ihr Netzwerk und die angeschlossenen Computer bestmöglich schützen können.
Es liegt etwas in der Luft
Befassen wir uns zunächst mit drahtlosen Netzwerken (WiFi). Sie sind aus gutem Grund sehr beliebt. Anders als bei verkabelten Netzwerken muss man keine Löcher durch Wände bohren oder lange Kabel verlegen. Allerdings sind sie auch schwieriger zu schützen, da bei einem drahtlosen Netzwerk die Daten per Funk übertragen werden, sie also buchstäblich durch die Luft fliegen. Und wenn Netzwerk und Computer nicht geschützt sind, können selbst mäßig begabte Hacker die Daten abfangen. So können sie vor Ihrem Haus parken oder in einem nahe gelegenen Haus bzw. in einer Nachbarwohnung sitzen und auf Ihr Netzwerk zugreifen, sich auf Ihrem PC umsehen, persönliche Daten stehlen oder sogar die Kontrolle über Ihren PC übernehmen.
Mehr Sicherheit mit verkabelten Netzwerken
Ein fest verkabeltes Ethernet-Netzwerk ist naturgemäß sicherer und besser geschützt als ein drahtloses Netzwerk. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht angreifbar wäre. Statt wie bei drahtlosen Netzwerken in das Netzwerk selbst einzudringen, nehmen Hacker einen der vernetzten Computer ins Visier, um sich von dort aus Zugriff auf die Informationen auf allen anderen angeschlossenen Computern zu verschaffen. Die folgenden Sicherheitstipps gelten für drahtlose und verkabelte Netzwerke, sofern nicht anders angegeben. So etwas wie absolute Sicherheit gibt es nicht. Je mehr dieser Tipps Sie jedoch befolgen, umso besser ist Ihr drahtloses Netzwerk geschützt.
Schützen Sie das Netzwerk und alle angeschlossenen Computer
- Schützen Sie Ihr Netzwerk mit der Sicherheitssoftware, die Sie zusammen mit Ihrem drahtlosen oder verkabelten Router erhalten haben.
- Benennen Sie Ihr Netzwerk um. Die meisten Router verwenden eigene werkmäßig voreingestellte Namen (SSIDs), die leicht identifizierbar sind und von Hackern problemlos geknackt werden können. Ändern Sie den Namen des Routers so, dass weder Ihr Name noch der Netzwerktyp daraus ersichtlich sind.
- Verwenden Sie die MAC-Funktion (Media Access Control), die bei den meisten Routern zur Verfügung steht. Mit dieser Funktion können Sie jedem Computer im Netzwerk einen Namen geben und nur diesen Computern den Zugriff auf das Netzwerk gestatten.
- Schützen Sie jeden Computer durch eine eigene Firewall, so dass Hacker, die in das Netzwerk eindringen, keinen Zugriff auf die Computer erhalten. Falls auf Ihrem Computer keine Firewall verfügbar ist, benötigen Sie eine gute Internet-Sicherheitssoftware.
Verwenden Sie starke Kennwörter
- Die Sicherheitssoftware, die mit den meisten Routern ausgeliefert wird, verfügt über mehrere Ebenen des Kennwortschutzes. Verwenden Sie keine WEP-Kennwörter (Wired Equivalent Privacy), da sie leicht zu knacken sind. Verwenden Sie mindestens WPA-Kennwörter (Wi-Fi Protected Access) bzw. WPA Personal-Kennwörter oder ein noch sichereres Format, falls ein solches angeboten wird.
- Erstellen Sie Kennwörter, die schwer zu entschlüsseln sind. Geben Sie als Kennwort nicht Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum, Ihre Adresse oder andere Wörter oder Zahlen an, die sich leicht erraten lassen. Die sichersten Kennwörter bestehen aus einer zufälligen Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mit einer Länge von mindestens acht Zeichen.
- Ändern Sie regelmäßig Ihr Kennwort.
Halten Sie Ihre Sicherheitssoftware immer auf dem neuesten Stand
Mit Internet-Sicherheitssoftware wie Norton 360™ und Norton Internet Security™ 2008 können Sie Ihr Heimnetzwerk optimal schützen. Diese Produkte bieten Sicherheitsfunktionen, die über die mit Computern oder Netzwerk-Routern erhältlichen Funktionen hinausgehen. Zu diesen erweiterten Funktionen gehören:
- Firewall-Schutz für jeden Computer im Netzwerk
- Transaktionssicherheit für die sichere Nutzung des Internets bei Einkäufen und Bankgeschäften
- Virenschutz zum Schutz des Computers vor Infektionen durch Viren, Trojaner und Würmer
- Spyware-Schutz, um zu verhindern, dass Hacker Spionageprogramme auf Ihrem Computer ablegen
- E-Mail-Prüfungen zum sicheren Entfernen von Viren aus E-Mails
Damit Ihre Internet-Sicherheitssoftware optimal arbeitet, sollten Sie sie stets auf dem neuesten Stand halten, so dass Sie immer vor den neuesten Sicherheitsbedrohungen geschützt sind.
Für ein sicheres Jahr 2008
Alle diese Sicherheitsmaßnahmen sind relativ leicht umzusetzen und tragen dazu bei, dass Sie und Ihre Familie Ihre Computer und das Internet unbeschwert nutzen können – ohne Angst vor Sicherheitsrisiken, die Ihre wertvollen persönlichen Daten gefährden.
Weitere Tipps und ausführliche Informationen zur Absicherung von Heimnetzwerken (insbesondere drahtlosen Netzwerken) erhalten Sie in den folgenden Artikeln auf der Symantec-Website: Schützen Sie Ihr drahtloses Netzwerk und Schützen Sie Ihre digitalen Ressourcen.







