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Schützen Sie Ihre digitalen Ressourcen

25. Januar 2006
Zusammenfassung Auf unseren Computern sind einige unserer wichtigsten Besitztümer gespeichert. Erfahren Sie, wie Sie Ihre digitalen Schätze mit einer Reihe von soliden Sicherheitsprogrammen und -maßnahmen schützen können.

Einführung

Von privater Korrespondenz bis hin zu vertraulichen Finanzdokumenten – auf Privatrechnern werden inzwischen eine große Anzahl wertvoller Daten gespeichert. Diese sollten Sie genauso schützen wie andere Besitztümer. Sorgen Sie mit wenig Aufwand und einigen aktiven Verhaltensweisen bei der Computernutzung für die Sicherheit Ihrer digitalen Ressourcen.

Ein umfassender Ansatz

Unsere Daten sind an verschiedenen Stellen auf unseren Computern bzw. sogar auf mehreren Computern, externen Laufwerken und PDAs gespeichert. Damit alle diese Daten organisiert, geschützt, gesichert und verfügbar sind, ist ein umfassender Ansatz erforderlich. Um diese Aufgabe gründlich zu bewältigen, benötigen Sie eine Vielfalt an Programmen sowie sichere Verfahrensweisen bei der Computernutzung.

Benutzen Sie sichere Kennwörter

Kennwörter sind der gängigste und unentbehrlichste Schutz für Ihr digitales Hab und Gut. Sie schützen Desktops, PDAs, Online-Konten und die wichtigsten Ordner und Dateien.

Wenn ein Kennwortschutz verfügbar ist, nutzen Sie ihn. Dazu einige nützliche Tipps:
  • Richten Sie Konten für Ihr Heimnetzwerk und für jeden Computer und PDA ein.
  • Nutzen Sie den Kennwortschutz des Betriebssystems auf Dateiebene, um den Zugriff auf wichtige Dateien einzuschränken.
  • Schützen Sie alle Verzeichnisse, in denen digitale Ressourcen gespeichert sind, mit einem Kennwort.
  • Sollte eine zweite Ebene für den Kennwortschutz verfügbar sein, nutzen Sie auch diese.
  • Vermeiden Sie schwache Kennwörter, die leicht zu erraten sind, ändern Sie Ihre Kennwörter regelmäßig, und speichern Sie sie an einer sicheren, leicht zugänglichen Stelle, wie beispielsweise Norton™ Password Manager 2004. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie sichere Kennwörter implementieren können, lesen Sie unseren Artikel über die Sicherheit und Verwaltung von Kennwörtern.

Geben Sie Eindringlingen, Datendieben und Störenfrieden keine Chance.

Wenn Kennwörter Vorhängeschlösser sind, dann handelt es sich bei Firewalls und anderer Sicherheitssoftware um die Safes, Sicherheitsriegel, Fenstergitter und Alarmanlagen einer gut bewachten Online-Residenz. Das Internet ist voller Bedrohungen, die auf vielfältige Weise Ihre digitalen Besitztümer gefährden können.

Um diese Bedrohungen in Schach zu halten, benötigen Sie ein Sicherheitssystem mit folgenden Komponenten:
  • Virenschutzsoftware: Schutz vor Viren, Trojanischen Pferden und Würmern ist unerlässlich.
  • Firewall: Halten Sie Hacker fern und Ihre persönlichen Daten unter Verschluss, beispielsweise mit einer Software wie Norton Personal Firewall.
  • Spam-Filter: Reduzieren Sie das Risiko von Phishing-Betrügereien.
  • Überwachung von Spionageprogrammen: Behalten Sie die Kontrolle über Spionageprogramme, die in Ihr System gelangen. Wir empfehlen Norton Internet Security zum Schutz vor Spionageprogrammen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei drahtlosen Verbindungen

Drahtlose Netzwerke zu Hause oder an öffentlichen Hotspots erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Daten. Wenn Sie eine Verbindung hergestellt haben, ist Ihr Computer für jeden zugänglich, der dem Netzwerk beitreten kann. Glücklicherweise gibt es jedoch einige Maßnahmen, mit denen Sie sich vor Eindringlingen schützen können.
  • Senden Sie keine standardmäßigen Netzwerknamen. Ändern Sie beim Einrichten Ihres drahtlosen Netzwerks den Netzwerknamen, ändern Sie die Standardkennwörter, und deaktivieren Sie die Funktion für automatische Rundsendungen. Das Senden von Standardwerten bedeutet, dass Ihr Netzwerk möglicherweise nicht ausreichend geschützt ist.
  • Verhindern Sie Schwachstellen. Stellen Sie Ihren Router an einer zentralen Stelle in Ihrem Haus auf. Falls Sie auf Ihrem Gerät die Signalstärke für drahtlose Verbindungen reduzieren können, sollten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.
  • Deaktivieren Sie an öffentlichen Plätzen die Dateifreigabe.
  • Deaktivieren Sie Ihre Wireless-Netzwerkkarte, wenn Sie sie nicht verwenden.
  • Installieren Sie eine zuverlässige Firewall. Überwachen und kontrollieren Sie den drahtlosen Netzwerkverkehr.

Backups sind ein Muss

Katastrophen sind jederzeit möglich. Ob es sich dabei um ein Erdbeben oder nur um verschütteten Milchkaffee handelt: Sie sollten auf jeden Fall einen Plan zur Wiederherstellung Ihrer Daten nach einem Notfall aufstellen.
  • Sie sollten wissen, wo wichtige Daten und Dateien gespeichert sind. Achten Sie darauf, dass die Datei- und Ordnernamen deutlich gekennzeichnet sind.
  • Planen Sie regelmäßige Backups. Sie können Ihre Daten zwar auch manuell sichern, mit einem zuverlässigen Backup-Programm ist es jedoch sehr viel bequemer. Ein effektives Backup-Programm sichert Ihr gesamtes System automatisch auf einem austauschbaren Speichermedium Ihrer Wahl – ob CDs, externe Laufwerke oder standortferne Netzwerk-Server. Und sollte einmal etwas passieren, können Sie so Ihr System und Ihre Daten in dem Zustand wiederherstellen, indem sie sich vor dem Notfall befanden. Zwei leistungsstarke Programme für Backup und Wiederherstellung sind Norton GoBack and Norton Ghost.
  • Ganz gleich, wie Sie Ihre Daten sichern: Bewahren Sie Ihre Backup-Kopien an einem Ort weit entfernt von Ihrem Privatrechner auf.