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Sorglos im Internet navigieren und kommunizieren

16. Januar 2006
Zusammenfassung Erfahren Sie, wie Sie sich schützen können, während Sie im Internet surfen, mit anderen chatten oder E-Mails senden.

Einführung

E-Mail, Instant Messaging und das Internet sind die treibenden Kräfte des Internet. Wir nutzen E-Mail inzwischen für jede Art von Kommunikation, und das Internet ist die erste Adresse für viele, die etwas nachforschen, lernen oder überprüfen möchten. Doch leider setzen Sie jedes Mal, wenn Sie mit dem Internet verbunden sind, Ihre Identität und persönlichen Informationen einem gewissen Risiko aus. Ob Viren oder Phishing-Tricks, Spionageprogramme oder Spam-E-Mails – Gefahren und Ärgernisse lauern überall. Doch mithilfe einer umfassenden Unterstützungsdatenbank und den richtigen Tools können Sie diese Bedrohungen in den Griff bekommen.

Sicherheitslücken und sicheres Surfen

Obwohl das Internet an sich harmlos scheint, kann es vorkommen, dass Sie sich beim Surfen auf Websites Viren, Spionageprogramme und andere Bedrohungen auf Ihren Computer herunterladen. Schwachstellen in Web-Browsern sind dafür eine der Hauptursachen. Virenprogrammierer nutzen diese Sicherheitslücken mit Vorliebe aus, um unbemerkt bösartigen Code auf die Computer ihrer Opfer herunterzuladen und hinterhältige ActiveX®-Skripts in Webseiten einzubetten. Sobald diese Skripts von Ihrem Browser aktiviert werden, können sie Angriffe auf Ihren Computer starten.

Es gibt jedoch einige praktische Maßnahmen, mit denen Sie sich davor schützen können.
  • Wehren Sie Viren dadurch ab, dass Sie die entsprechenden Browser-Patches installieren, sobald sie zur Verfügung stehen.
  • Deaktivieren Sie die Skript-, Java- und ActiveX-Funktionen Ihres Browsers, um skriptbasierte Angriffe weitgehend zu verhindern.
  • Da hauptsächlich gängige Browser mit bekannten Schwachstellen bevorzugte Ziele sind, sollten Sie eventuell auf andere Browser oder Betriebssysteme ausweichen.
  • Den wirksamsten Schutz bietet jedoch die Installation eines leistungsfähigen Virenschutzprogramms, das Viren, Trojanische Pferde, Würmer und anderen bösartigen Code automatisch blockiert. Ständig werden jedoch neue Viren in Umlauf gebracht. Deshalb sollten Sie ein Virenschutzprogramm einsetzen, das sich auch automatisch selbst aktualisiert. Norton AntiVirus 2006 ist die ideale Lösung für den Virenschutz.

Versteckte E-Mail-Bedrohungen

Selbst das einfache Öffnen eines E-Mail-Anhangs kann bereits eine Bedrohung darstellen. So kann es vorkommen, dass Virenprogrammierer Massen-E-Mails versenden, die Empfänger dazu verleiten sollen, den in der angehängten Datei versteckten bösartigen Code zu aktivieren. Einige infizierte Anhänge werden scheinbar von Freunden oder Familienmitgliedern gesendet. Neben Anhängen können auch E-Mail-Nachrichten mit Grafiken, Hyperlinks oder anderem HTML-Code ebenfalls eine Gefahrenquelle darstellen. Ebenso wie Webseiten können solche E-Mails bestimmte Sicherheitslücken ausnutzen oder eingebettete Skripts verwenden, um bösartigen Code herunterzuladen.

Gehen Sie bei Ihren E-Mails auf Nummer Sicher, indem Sie diese einfachen Tipps beachten:
  • Überprüfen Sie jeden Anhang, ganz gleich, von wem er gesendet wurde. Öffnen Sie keine Anhänge, bevor sie nicht davon überzeugt sind, dass sie sicher sind und tatsächlich von dem angegebenen Absender stammen.
  • Die Infizierung mit einem Virus durch HTML-E-Mails können Sie dadurch vermeiden, indem Sie die HTML- und Skriptfunktionen Ihres E-Mail-Programms deaktivieren.
  • Da viele Viren über Massen-E-Mails verbreitet werden, sollten Sie einen wirksamen E-Mail-Filter installieren, der das Spam-Aufkommen auf ein Minimum beschränkt.
  • Die wichtigste Maßnahme: Stellen Sie sicher, dass Ihre Virenschutzlösung E-Mail-Anhänge automatisch prüft.

Sicherheit und Wachsamkeit bei Instant Messaging

Instant Messaging-Anhänge können ebenfalls destruktive Viren enthalten. Es gibt eine neue Generation von Massen-E-Mail-Würmern, die sich mithilfe von Buddy-Listen aus Instant Messaging-Programmen verbreiten. Sie verbreiten wurminfizierte Instant Messaging-Anhänge, die angeblich von Bekannten stammen. Jeder kann sich problemlos eine Instant Messaging-Identität zulegen und Kontakt mit anderen aufnehmen. Daher eignet sich Instant Messaging bestens als Vehikel für Online-Betrügereien, Identitätsdiebstahl und andere betrügerische Aktivitäten. Besonders Kinder sind gefährdet, da Fremde mit kriminellen Absichten versuchen können, mit ihnen in Kontakt zu treten.

Für maximale Sicherheit sollten Sie bei der Verwendung von Instant Messaging die folgenden Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • Öffnen Sie einen Instant Messaging-Anhang nur, wenn Sie wissen, was er enthält und von wem er geschickt wurde.
  • Schützen Sie Ihre persönlichen und vertraulichen Daten mit einem schwer zu erratenden Kennwort, und ändern Sie dieses häufig (dasselbe gilt auch für Ihre E-Mail-Konten).
  • Achten Sie darauf, dass die Instant Messaging-Profile Ihrer Familienmitglieder keine persönlichen Informationen enthalten.
  • Lassen Sie Instant Messaging-Anhänge automatisch mit einem Virenschutzprogramm überprüfen. Für einen umfangreichen Schutz empfehlen wir Norton Internet Security 2006 und Norton Internet Security 3.0 für Macintosh.

Fallen Sie nicht auf Online-Betrug herein

Beim Surfen im Internet sollten Sie über Online-Betrügereien und kriminelle Aktivitäten Bescheid wissen. Viele davon sind unter der Kategorie "Phishing" einzuordnen. Phisher nutzen Spam-E-Mails, gefälschte Webseiten und andere Überzeugungstaktiken, um andere zur Herausgabe persönlicher Daten, Kennwörter und Kreditkarteninformationen zu verleiten.

Seien Sie also stets auf der Hut. Können Sie die Herkunft einer erhaltenen Online-Mitteilung nicht zuverlässig nachprüfen, sollten Sie nicht darauf antworten. Finden Sie nach Möglichkeit auch heraus, ob die von Ihnen besuchten Websites echt sind. Dies gilt insbesondere für Websites, die Sie zur Angabe persönlicher Daten oder von Finanzdaten auffordern. Was immer Sie auch tun, so sollten Sie dabei stets einige grundlegende Richtlinien beachten: Wenn Ihr Gefühl Ihnen sagt, dass an einer Sache etwas nicht stimmt, dann ist dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Fall.

Das Internet hat sich zu einem unverzichtbaren Kommunikationskanal entwickelt. Wenn Sie seine Tools nutzen, sollte dabei Sicherheit immer an erster Stelle stehen. Bleiben Sie also wachsam, informieren Sie sich über neueste Entwicklungen, und installieren Sie die besten Sicherheitsprogramme, die Sie finden. Dann können Sie sich in die weite Welt des Internets hinauswagen und seine Vorzüge unbeschwert nutzen.