Machen Sie das Internet kindersicher
7. April 2006
Zusammenfassung
Das Internet ist eine aufregende Welt mit zahlreichen Möglichkeiten. Websites zur Weiterbildung und Unterhaltung findet man im Überfluss. Es gibt jedoch Orte in der Cyberwelt, die Kinder nicht besuchen sollten – und an denen sie mit Menschen und Informationen konfrontiert werden, denen sie nicht gewachsen sind.
Inhalt dieses Artikels
Ein Klick mit der Maus, ein paar Anschläge auf der Tastatur – und schon beginnt Ihr Kind seinen virtuellen Streifzug. Dabei taucht es in eine digitale Welt ein, in der es jede Menge zu erkunden und zu lernen gibt und die dazu einlädt, sich mit anderen auszutauschen. Das Internet ist eine aufregende Welt mit zahlreichen Möglichkeiten. Websites zur Weiterbildung und Unterhaltung findet man im Überfluss. Über sie gelangen Kinder an Orte, die ihnen normalerweise verschlossen bleiben: Blicke in die Vergangenheit, Wege zu exotischen Schauplätzen und ungewöhnliche Perspektiven zum aktuellem Geschehen. Das Internet kann die Phantasie beflügeln und Kinder und Jugendliche für neue Ideen begeistern. Und es macht Spaß.
Es gibt jedoch Orte in der Cyberwelt, die Kinder nicht besuchen sollten – und an denen sie mit Menschen und Informationen konfrontiert werden, denen sie nicht gewachsen sind. Kinder können leicht auf Websites mit sexuellen, gewalttätigen oder anderen fragwürdigen Inhalten stoßen. In Chat-Räumen oder per E-Mail können sie leicht ins Visier von Erwachsenen geraten. Kinder sind ahnungslose Opfer für trügerische Online-Werbung und Marketing-Kampagnen – einige von ihnen mit dem Zweck, an persönliche Informationen zu gelangen. Was genau können Sie als Eltern dagegen tun? Wie können Sie Ihre Kinder im Internet zu schützen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, die digitale Welt zu erkunden?
Auch die meisten Web-basierten E-Mail-Services bieten Kinderkonten an. Ebenso wie Internet-Konten für Kinder beschränken auch diese E-Mail-Konten den Zugriff auf E-Mail-Dienste für Erwachsene. Für die Eröffnung eines E-Mail-Kontos für Kinder setzen Dienstanbieter normalerweise die Einrichtung eines Familienkontos voraus. Einige verlangen sogar das schriftliche Einverständnis eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten.
Diese Web-basierten Dienste und Technologien sind oft kostenlos und bieten eine einfache Möglichkeit, eine gewisse Kontrolle auszuüben, auch wenn Sie nicht anwesend sind. Aber auch diese Dienste bieten keinen hundertprozentigen Schutz, und Kinder sind clever genug, um diese Beschränkungen teilweise zu umgehen. Kinder können beispielsweise ganz leicht ein E-Mail-Konto für Erwachsene einrichten, ohne nachzuweisen, dass sie älter als 18 Jahre sind. Auch hier gilt: Kinder bei ihrem Vorhaben zu unterstützen und Internet-Konten zusammen mit ihnen einzurichten, ist der beste Weg, das Internet offen und kindersicher zu machen.
Es gibt jedoch Orte in der Cyberwelt, die Kinder nicht besuchen sollten – und an denen sie mit Menschen und Informationen konfrontiert werden, denen sie nicht gewachsen sind. Kinder können leicht auf Websites mit sexuellen, gewalttätigen oder anderen fragwürdigen Inhalten stoßen. In Chat-Räumen oder per E-Mail können sie leicht ins Visier von Erwachsenen geraten. Kinder sind ahnungslose Opfer für trügerische Online-Werbung und Marketing-Kampagnen – einige von ihnen mit dem Zweck, an persönliche Informationen zu gelangen. Was genau können Sie als Eltern dagegen tun? Wie können Sie Ihre Kinder im Internet zu schützen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit geben, die digitale Welt zu erkunden?
Informieren Sie sich und Ihre Kinder
Lernen Sie das Internet kennen. Recherchieren Sie, was das Internet Kindern und Jugendlichen zu bieten hat. Entscheiden Sie, auf welche Websites und Dienste Ihre Kinder zugreifen dürfen und von welchen Cyberorten sie sich fern halten sollen. Und setzen Sie sich dann mit Ihren Kindern zusammen. Erklären Sie Ihren Kindern Ihre Meinung von der Online-Welt. Beschreiben Sie, welche Websites Sie für geeignet und sicher halten. Ermutigen Sie Ihre Kinder, diese Websites zu besuchen. Beschreiben Sie, welche Websites Sie für bedenklich halten und warum. Fragen Sie Ihre Kinder, welche Websites sie am liebsten besuchen, und beantworten Sie alle Fragen oder Bedenken Ihrer Kinder in Bezug auf das Internet. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie sie versierte Internet-Benutzer werden, und halten Sie sie dazu an, kritisch mit den Informationsquellen des Internets umzugehen. Reden Sie mit Ihren Kindern darüber, dass sie die Identität von Personen, die mit ihnen in Chat-Räumen oder per E-Mail Kontakt aufnehmen, nicht für bare Münze nehmen dürfen. Sprechen Sie mit ihnen über Werbung und zeigen Sie ihnen, wodurch sich Website-Inhalte und Werbematerial voneinander unterscheiden. Je besser Sie und Ihre Familie sich im Internet auskennen, um so sicherer bewegen Sie sich online.Legen Sie Regeln fest
Schon mit diesem Gespräch im Familienkreis und etwas fundiertem Internet-Wissen sind Sie vorbereitet, einige Grundregeln für den Internet-Umgang aufzustellen. Erstellen Sie eine Liste mit Website-Kategorien und -Adressen, auf die nur beschränkt zugegriffen werden darf. Legen Sie fest, wie lange Ihre Kinder Internet und Computer nutzen und wie viel Zeit sie online verbringen dürfen. Unterbreiten Sie Vorschläge für eine Familienrichtlinie in puncto E-Mail-Konten, und erstellen Sie ein Internet-Budget. Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, welche Informationen sie online weitergeben dürfen. Stellen Sie gleichzeitig eine Liste zusammen, auf der alle Informationen aufgeführt sind, die Ihre Kinder nicht preisgeben dürfen. (Kennwörter, Adressen und Kreditkartennummern sollten auf dieser Liste ganz oben stehen.) Berücksichtigen Sie beim Aufstellen der Internet-Richtlinien für Ihre Familie die bereits bestehenden Regeln, und stellen Sie sicher, dass Ihre Internet-Regeln sich nicht gegenseitig widersprechen. Genauso wenig wie Sie es Ihren Kinder gestatten, Ihre Privatadresse Fremden auf der Straße mitzuteilen, genauso wenig sollten Sie es ihnen erlauben, diese Information an Fremde in Chat-Räumen weiterzugeben. Und nicht zuletzt: Machen Sie Ihre Kinder für ihre Aktionen im Internet verantwortlich. Zeigen Sie ihnen, dass Sie das Thema Internet-Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen.Online-Konten und -Dienste für Kinder
Web-basierte Dienste und Technologien können die von Ihnen aufgestellten Grundregeln für den Umgang mit dem Internet untermauern und ergänzen. Internet-Dienstanbieter haben zahlreiche Tools für den Schutz Ihrer Kinder im Internet entwickelt. Die meisten Internet-Dienstanbieter bieten spezielle Konten für Kinder und Jugendliche. Diese Konten schränken den Zugriff auf eine vordefinierte Gruppe kinderfreundlicher Dienste ein. Viele Internet-Dienstanbieter richten zudem spezielle Filter ein, die Kindern den Zugriff auf Websites verbieten, die nach Meinung der Eltern unangemessen sind. Informieren Sie sich bei Ihrem Internet-Dienstanbieter über die angebotenen Dienste.Auch die meisten Web-basierten E-Mail-Services bieten Kinderkonten an. Ebenso wie Internet-Konten für Kinder beschränken auch diese E-Mail-Konten den Zugriff auf E-Mail-Dienste für Erwachsene. Für die Eröffnung eines E-Mail-Kontos für Kinder setzen Dienstanbieter normalerweise die Einrichtung eines Familienkontos voraus. Einige verlangen sogar das schriftliche Einverständnis eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten.
Diese Web-basierten Dienste und Technologien sind oft kostenlos und bieten eine einfache Möglichkeit, eine gewisse Kontrolle auszuüben, auch wenn Sie nicht anwesend sind. Aber auch diese Dienste bieten keinen hundertprozentigen Schutz, und Kinder sind clever genug, um diese Beschränkungen teilweise zu umgehen. Kinder können beispielsweise ganz leicht ein E-Mail-Konto für Erwachsene einrichten, ohne nachzuweisen, dass sie älter als 18 Jahre sind. Auch hier gilt: Kinder bei ihrem Vorhaben zu unterstützen und Internet-Konten zusammen mit ihnen einzurichten, ist der beste Weg, das Internet offen und kindersicher zu machen.





