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W32.Mydoom@mm Removal Tool

Entdeckt am:
26 Januar 2004
Aktualisiert:
13 Februar 2007 11:35:19 AM
Typ:
Removal Information

Symantec Security Response hat ein Programm zur Entfernung der folgenden Infektionen entwickelt:


Was bewirkt das Programm?

Das W32.Mydoom@mm-Entfernungsprogramm funktioniert wie folgt:
  • Es beendet die Virusprozesse von W32.Mydoom@mm, Backdoor.Zincite.A, W32.Zindos.A und Backdoor.Nemog.
  • Es beendet den unter Explorer.exe laufenden Virus-Thread.
  • Es löscht die mit W32.Mydoom@mm, Backdoor.Zincite.A, W32.Zindos.A und Backdoor.Nemog infizierten Dateien.
  • Es löscht die durch die obigen Bedrohungen hinzugefügten Registrierungseinträge.
  • Setzt die durch die Risiken geänderten Schlüssel auf ihre Microsoft Windows-Standardwerte zurück.
  • Es repariert die Hosts-Datei, wenn der Computer mit Backdoor.Nemog infiziert ist.

      Hinweis: Das Programm löscht nicht die folgenden Schlüssel, da diese durch legitime Programme hinzugefügt werden können:

      HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
      Explorer\ComDlg32\Version

      HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
      Explorer\ComDlg32\Version

      Wenn Sie sicher sind, dass diese Schlüssel nicht durch ein legitimes Programm hinzugefügt wurden, können Sie sie manuell löschen. Sie richten jedoch keinen Schaden an, wenn Sie dies nicht tun.


    Verfügbare Befehlzeilenparameter für dieses Programm

    Parameter
    Beschreibung
    /HELP, /H, /?Zeigt die Hilfsnachricht an.
    /NOFIXREGDeaktiviert das Reparieren der Registrierung (die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen).
    /SILENT, /SDeaktiviert Rückmeldungen.
    /LOG=[PFADNAME]Erstellt eine Protokolldatei, wobei der [PFADNAME] den Bereich darstellt, in dem das Ergebnis des Programms gespeichert wird. Standardmäßig erstellt dieser Parameter die Protokolldatei FxMydoom.log in demselben Ordner, von dem aus das Entfernungsprogramm ausgeführt wurde.
    /MAPPEDPrüft zugeordnete Netzlaufwerke (die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen. Beachten Sie den folgenden Hinweis).
    /STARTErzwingt das unmittelbare Starten des Prüfvorgangs.
    /EXCLUDE=[PFAD]Schließt den angegebenen [PFAD] von der Prüfung aus (die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen. Beachten Sie den folgenden Hinweis).
    /NOFILESCANUnterbindet die Prüfung des Dateisystems.



    Hinweise:
    • Symantec Security Response rät Ihnen dringend davon ab, den Parameter /NOFIXREG beí der ersten Ausführung des Entfernungsprogramms zu verwenden. Wenn das Entfernungsprogramm mit diesem Parameter ausgeführt wird, werden Sie auch durch eine nochmalige Ausführung des Programms die mit diesem Wurm in Verbindung stehenden Registrierungseinträge nicht entfernen können.
    • Bei der Verwendung des Parameters /MAPPED ist die vollständige Entfernung des Virus vom Remote-Computer aus folgenden Gründen nicht gewährleistet:
      • Die Prüfung zugeordneter Laufwerke betrifft ausschließlich zugeordnete Ordner. Dazu gehören möglicherweise nicht alle Ordner auf dem Remote-Computer, so dass Viren in diesen Ordnern eventuell nicht erkannt werden.
      • Wenn eine Virusdatei auf einem zugeordneten Laufwerk entdeckt wird, kann die Datei nur entfernt werden, wenn kein Programm auf dem Remote-Computer diese Datei verwendet.

        Aus diesen Gründen sollten Sie das Programm auf jedem einzelnen Computer ausführen.
    • Der Parameter /EXCLUDE kann nur mit einem einzelnen und nicht mit mehreren Pfaden verwendet werden. Eine Alternative ist der Parameter /NOFILESCAN, durch den das Programm die Registrierung bearbeiten kann. Prüfen Sie im Anschluss den Computer mit Ihren Virenschutzprogramm mit den aktuellen Virusdefinitionen. Durch diese Schritte kann das Dateisystem gesäubert werden.

      Das folgende Beispiel einer Befehlszeile dient dem Ausschluss eines einzelnen Laufwerks:

      >"C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer1\Desktop\FxMydoom.exe" /EXCLUDE=M:\ /LOG=c:\FxMydoom.txt

      Das Zeichen ">" gehört hierbei nicht zum Pfad.

      Die folgende Befehlszeile überspringt dagegen die Prüfung des Dateisystems, repariert jedoch die Änderungen an der Registrierung. Sie sollten daraufhin eine normale Systemprüfung mit den entsprechenden Ausnahmen durchführen:

      >"C:\Dokumente und Einstellungen\Benutzer1\Desktop\FxMydoom.exe" /NOFILESCAN /LOG=c:\FxMydoom.txt

      Der Name der Protokolldatei ist beliebig wählbar. Der hier angegebene Name ist nur ein Beispiel.




    Bezug und Ausführung des Programms


    Hinweis: Sie müssen für die Ausführung dieses Programms unter Windows NT 4.0/2000/XP über Administratorrechte verfügen.


    WARNUNG: Für Netzwerkadministratoren: Wenn Sie mit MS Exchange 2000 Server arbeiten, empfiehlt es sich, das Laufwerk M: von der Prüfung auszuschließen. Starten Sie hierzu das Programm mit dem Parameter /Exclude von der Befehlszeile aus. Die Notwendigkeit dieser Schritte wird in dem Microsoft-Artikel Durch eine Sicherung bzw. Überprüfung des Laufwerks "M" von Exchange 2000 verursachte Probleme (Artikel 298924) erläutert.

    1. Laden Sie die Datei FxMydoom.exe hier herunter: http://securityresponse.symantec.com/avcenter/FxMydoom.exe.
    2. Speichern Sie die Datei in einem geeigneten Bereich, z. B. in Ihrem Download-Ordner oder auf dem Windows-Desktop (oder auf Wechselmedien, die nicht infiziert sind).
    3. Um die Echtheit der digitalen Unterschrift zu überprüfen, beachten Sie bitte den Abschnitt "Die digitale Unterschrift" weiter unten in diesem Dokument.
    4. Beenden Sie vor der Ausführung des Programms alle laufenden Anwendungen.
    5. Wenn Sie in einem Netzwerk arbeiten oder eine ständige Internetverbindung haben, unterbrechen Sie die Verbindungen zum Netzwerk und zum Internet.
    6. Wenn Sie mit Windows Me oder XP arbeiten, deaktivieren Sie die Option "Systemwiederherstellung". Zusätzliche Informationen finden Sie im Abschnitt "Systemwiederherstellungsoption in Windows Me/XP" weiter unten in diesem Dokument.


      Achtung: Wenn Sie mit Windows Me/XP arbeiten, empfehlen wir Ihnen dringend, diesen Schritt nicht zu überspringen.

    7. Doppelklicken Sie auf die Datei FxMydoom.exe, um das Entfernungsprogramm zu starten.
    8. Klicken Sie auf Start, um den Vorgang zu starten, und führen Sie das Programm aus.
    9. Starten Sie den Computer neu.
    10. Führen Sie das Entfernungsprogramm noch einmal aus, um sicherzugehen, dass das System gesäubert ist.
    11. Wenn Sie mit Windows Me/XP arbeiten, aktivieren Sie die Option Systemwiederherstellung.
    12. Wenn Sie Active Desktop verwenden, müssen Sie diesen eventuell wieder herstellen.
    13. Führen Sie LiveUpdate aus, um sicherzustellen, dass Sie über die aktuellsten Virusdefinitionen verfügen.


      Hinweise:
    • In einigen Fällen, z. B. wenn der Computer sowohl mit W32.Mydoom.M@mm als auch mit W32.Zindos.A infiziert wurde, kann es sein, dass der Computer sehr langsam läuft. In diesen Fällen schlagen wir vor, das Programm im abgesicherten Modus auszuführen. Anweisungen zum Starten des Computers im abgesicherten Modus finden Sie im Dokument Starten Ihres Computers im abgesicherten Modus.
    • Die Infektion kann möglicherweise nicht erfolgreich entfernt werden, wenn die Systemwiederherstellung in Windows Me/XP nicht wie oben beschrieben deaktiviert wird, da Windows die Systemwiederherstellung gegen Modifikationen von außerhalb des Programms schützt.

    Nach Ausführung des Programms wird Ihnen in einer Meldung mitgeteilt, ob der Computer mit einer Variante von W32.Mydoom@mm infiziert war. Falls der Wurm tatsächlich entfernt wurde, zeigt das Programm die folgenden Ergebnisse an:
    • Anzahl der insgesamt geprüften Dateien
    • Anzahl der gelöschten Dateien
    • Anzahl der reparierten Dateien
    • Anzahl der beendeten Virusprozesse
    • Anzahl der reparierten Registrierungseinträge

    Die digitale Unterschrift
    FxMydoom.exe ist mit einer digitalen Unterschrift versehen. Wir empfehlen Ihnen, ausschließlich Kopien von FxMydoom.exe zu verwenden, die direkt von der Website von Symantec Security Response heruntergeladen wurden. Um die Echtheit der digitalen Unterschrift zu überprüfen, befolgen Sie diese Schritte:
    1. Öffnen Sie die Internetseite http://www.wmsoftware.com/free.htm.
    2. Laden Sie die Datei Chktrust.exe in den gleichen Ordner herunter, in dem Sie das Entfernungsprogramm gespeichert haben, und speichern Sie sie.


      Hinweis: Die meisten der folgenden Schritte erfolgen über eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie das Entfernungsprogramm auf den Windows-Desktop heruntergeladen haben, ist es einfacher, wenn Sie zuerst das Programm in das Stammverzeichnis des Laufwerks C verschieben. Speichern Sie dann die Datei Chktrust.exe ebenfalls im Stammverzeichnis von C.

      (Bei Schritt 3 wird davon ausgegangen, dass das Entfernungsprogramm und Chktrust.exe im Stammverzeichnis des Laufwerks C gespeichert sind.)

    3. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
    4. Geben Sie eine der folgenden Zeilen ein:
      • Windows 95/98/Me:

        command

      • Windows NT/2000/XP:

        cmd

    5. Klicken Sie auf OK.
    6. Geben Sie im Befehlsfenster Folgendes ein und drücken Sie nach jeder Zeile die Eingabetaste:

      cd\
      cd downloads
      chktrust -i FxMydoom.exe

    7. Sie sollten je nach Betriebssystem eine der folgenden Meldungen erhalten:
      • Windows XP SP2:
        Das Fenster "Trust Validation Utility" erscheint.

        Klicken Sie unter "Herausgeber" auf den Symantec Corporation-Link. Das Fenster "Details der dignitalen Signatur" wird angezeigt.
        Überprüfen Sie den Inhalt der folgenden Felder, um sicherzustellen, dass das Programm authentisch ist:

        Name: Symantec Corporation
        Signaturzeit: Freitag, 27. Mai 2005 08:25:36
      • Alle anderen Betriebssysteme:
        Sie sollten die folgende Meldung sehen:

        Installieren und Ausführen von "W32.Mydoom Removal Tool", signiert am 27.05.2005 08:25 signiert und herausgegeben von: Symantec Corporation


        Hinweise
      • Das Datum und die Uhrzeit im Dialogfeld werden Ihrer Zeitzone angepasst.
      • Wenn Sie die Sommerzeit eingestellt haben, wird die angezeigte Zeit genau eine Stunde früher sein.
      • Wenn dieses Dialogfeld nicht angezeigt wird, kann dies zwei Gründe haben:
        • Das Programm stammt nicht von Symantec. Sofern Sie nicht absolut sicher sind, dass das Programm echt ist und Sie es von der echten Symantec Website heruntergeladen haben, sollten Sie es nicht ausführen.
        • Dieses Dienstprogramm ist von Symantec und ist echt. Sie haben Ihr Betriebssystem jedoch zuvor schon einmal angewiesen, Inhalten von Symantec zu vertrauen. Informationen hierzu und dazu, wie Sie das Bestätigungsdialogfeld erneut anzeigen können, finden Sie im englischsprachigen Dokument How to restore the Publisher Authenticity confirmation dialog box.

    8. Klicken Sie auf Ja, um das Dialogfeld zu schließen.
    9. Geben Sie exit ein und drücken Sie die Eingabetaste. Die MS-DOS-Sitzung wird damit geschlossen.

    Systemwiederherstellungsoption in Windows Me/XP
    Anwender von Windows Me und Windows XP sollten die Systemwiederherstellung zeitweilig ausschalten. Diese standardmäßig aktivierte Funktion wird in Windows Me und XP verwendet, um auf Ihrem Computer beschädigte Dateien wiederherzustellen. Wenn ein Virus, Wurm oder Trojaner einen Computer infiziert, werden diese durch die Systemwiederherstellung möglicherweise mitgesichert.

    Windows verhindert standardmäßig, dass die Systemwiederherstellung durch fremde Programme (einschließlich Virenschutzprogramme) verändert wird. Daher können Bedrohungen im Systemwiederherstellungsordner nicht durch Virenschutzprogramme entfernt werden. Als Ergebnis kann die Systemwiederherstellung eine infizierte Datei auf Ihrem Computer wiederherstellen, nachdem Sie die infizierten Dateien aus allen anderen Bereichen entfernt haben.

    Außerdem kann bei einer Virenprüfung eine Bedrohung im Systemwiederherstellungsordner entdeckt werden, selbst wenn Sie die Bedrohung entfernt haben.


    Bitte beachten Sie die folgenden Artikel oder Ihre Windows-Dokumentation, um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren:

    Weitere Informationen und eine Alternative zur Deaktivierung der Systemwiederherstellung in Windows Me finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel Antivirenprogramme können infizierte Dateien im Ordner "_Restore" nicht bereinigen (Artikelnummer 263455).


    Zusammenfassung