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W32.Mydoom.M@mm

Risikostufe2: Gering

Entdeckt am:
26 Juli 2004
Aktualisiert:
13 Februar 2007 12:28:08 PM
Auch bekannt als:
W32/Mydoom.o@MM [McAfee], W32/MyDoom-O [Sophos], WORM_MYDOOM.M [Trend Micro], Win32.Mydoom.O [Computer Assoc, I-Worm.Mydoom.m [Kaspersky], W32/Mydoom.N.worm [Panda]
Typ:
Worm
Infektionslänge:
28.800 Byte
Betroffene Systeme:
Windows 2000, Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows Server 2003, Windows XP

Bei Ausführung geht W32.Mydoom.M@mm folgendermaßen vor:
  1. Er erstellt die folgenden Registrierungseinträge, um das angegriffene System als infiziert zu kennzeichnen:
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Daemon
    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Daemon

  2. Er kopiert sich selbst als %Windir%\java.exe


    Hinweis: %Windir% ist eine Variable. Der Wurm sucht den Windows-Installationsordner (üblicherweise C:\Windows oder C:\Winnt) und kopiert sich dorthin.


  3. Er legt die Datei %Windir%\services.exe ab und führt sie aus. Dies wird als Backdoor.Zincite.A entdeckt. Bei Ausführung öffnet diese Datei den TCP-Port 1034 und wartet dort auf Remote-Verbindungen. Die Hintertür ("Backdoor") versucht außerdem, über den Port 1034 auf willkürliche IP-Adressen zuzugreifen und sucht so nach anderen infizierten Hosts.

  4. Er fügt die Werte

    "Services" = "%Windir%\services.exe"
    "JavaVM" = "%Windir%\java.exe"

    dem folgenden Registrierungsschlüssel hinzu:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run

    Dadurch wird der Wurm geladen, sobald Windows gestartet wird.

  5. Möglicherweise werden die folgenden Dateien für Protokollzwecke erstellt:
    • %Temp%\zincite.log
    • %Temp%\[willkürlich benannte Datei].log

  6. Er sammelt E-Mail-Adressen aus Dateien mit den folgenden Dateierweiterungen:
    • .adb
    • .asp
    • .dbx
    • .ht*
    • .php
    • .pl
    • .sht
    • .tbb
    • .tx*
    • .wab

  7. Er fragt die folgenden Suchmaschinen nach zusätzlichen E-Mail-Adressen für seine Weiterverbreitung ab:
    • search.lycos.com
    • search.yahoo.com
    • www.altavista.com
    • www.google.com

  8. Wenn der Wurm ein geöffnetes Outlook-Fenster findet, versucht er, sich selbst an die gefundenen E-Mail-Adressen zu senden.

    Die E-Mail besitzt folgende Merkmale:

    Von:
    Die Absenderadresse ist gefälscht.

    Betreff: (Eine der folgenden Zeilen)
    • hello
    • error
    • status
    • test
    • report
    • delivery failed
    • Message could not be delivered
    • Mail System Error - Returned Mail
    • Delivery reports about your e-mail
    • Returned mail: see transcript for details
    • Returned mail: Data format error  

      Nachrichtentext:
      Der Text der E-Mail variiert und wird aus einer Anzahl von möglichen Textoptionen gebildet. Es wird jeweils eines der in den Klammern enthaltenen, durch ein "|" getrennten Wörter bzw. einer der Sätze angezeigt.
    • Dear user {<E-Mail-Adresse des Empfängers>|of <<E-Mail-Domäne des Empfängers>},{ {{M|m}ail {system|server}
      administrator|administration} of <E-Mail-Domäne des Empfängers> would like to {inform you{ that{:|,}|}|let you know {that|the following}{.|:|,}}|||||}
      {We have {detected|found|received reports} that y|Y}our {e{-|}mail |}account {has been|was} used to send a {large|huge} amount of {{unsolicited{ commercial|}|junk} e{-|}mail|spam}{ messages|} during {this|the {last|recent}} week.
      {We suspect that|Probably,|Most likely|Obviously,} your computer {had been|was} {compromised|infected{ by a recent v{iru}s|}} and now {run|contain}s a {trojan{ed|}|hidden} proxy server.
      {Please|We recommend {that you|you to}} follow {our |the |}instruction{s|} {in the {attachment|attached {text |}file} |}in order to keep your computer safe.
      {{Virtually|Sincerely} yours|Best {wishe|regard}s|Have a nice day},
      {<E-Mail-Domäne des Empfängers> {user |technical |}support team.|The <E-Mail-Domäne des Empfängers> {support |}team.}

    • {The|This|Your} message was{ undeliverable| not delivered} due to the following reason{(s)|}:
      Your message {was not|could not be} delivered because the destination {computer|server} was
      {not |un}reachable within the allowed queue period. The amount of time
      a message is queued before it is returned depends on local configura-
      tion parameters.
      Most likely there is a network problem that prevented delivery, but
      it is also possible that the computer is turned off, or does not
      have a mail system running right now.

    • Your message {was not|could not be} delivered within <random number> days:
      {{{Mail s|S}erver}|Host} <Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>} is not responding.
      The following recipients {did|could} not receive this message:
      <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>
      Please reply to postmaster@{<E-Mail-Domäne des Absenders>|<E-Mail-Domäne des Empfängers>}
      if you feel this message to be in error.
      The original message was received at [current time]{
      | }from {<E-Mail-Domäne des Absenders> ]|{<Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>]|]}}
      ----- The following addresses had permanent fatal errors -----
      {<<E-Mail-Adresse des Empfängers>>|<E-Mail-Adresse des Empfängers>}
      {----- Transcript of {the ||}session follows -----
      ... while talking to {host |{mail |}server ||||}{<E-Mail-Domäne des Empfängers>.|<Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>]}:
      {>>> MAIL F{rom|ROM}:[From address of mail]
      <<< 50$d {[From address of mail]... |}{Refused|{Access d|D}enied|{User|Domain|Address} {unknown|blacklisted}}|554 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... {Mail quota exceeded|Message is too
      large}
      554 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... Service unavailable|550 5.1.2 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... Host unknown (Name server: host not found)|554 {5.0.0 |}Service unavailable; ] blocked using {relays.osirusoft.com|bl.spamcop.net}{, reason: Blocked|}
      Session aborted{, reason: lost connection|}|>>> RCPT To:<<E-Mail-Adresse des Empfängers>>
      <<< 550 {MAILBOX NOT FOUND|5.1.1 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... {User unknown|Invalid recipient|Not known here}}|>>> DATA
      {<<< 400-aturner; %MAIL-E-OPENOUT, error opening !AS as output
      |}{<<< 400-aturner; -RMS-E-CRE, ACP file create failed
      |}{<<< 400-aturner; -SYSTEM-F-EXDISKQUOTA, disk quota exceeded
      |}<<< 400}|}
      The original message was included as attachment

    • {{The|Your} m|M}essage could not be delivered

      Hinweise:
    • <E-Mail-Adresse des Empfängers> ist die E-Mail-Adresse der Person, die die E-Mail erhält.
    • <E-Mail-Domäne des Empfängers> ist die Domäne der E-Mail-Adresse des Empfängers. Wenn die E-Mail-Adresse z. B. john_doe@example.com lautet, so ist "example.com" die Domäne.
    • <E-Mail-Domäne des Absenders> ist die Domäne der E-Mail-Adresse des Absenders. Wenn die E-Mail-Adresse z. B. john_doe@example.com lautet, so ist "example.com" die Domäne.
    • <Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde> ist der Name des E-Mail-Servers, der von dem infizierten Computer verwendet wurde. Der Wurm sammelt diese Informationen aus der Registrierung des infizierten Computers.

      Anhang:
      Der Wurm kann den Dateinamen des E-Mail-Anhangs aus den auf dem Computer gefundenen Domänennamen von E-Mail-Adressen bilden. Wenn der Wurm auf einem infizierten Computer z. B. die Adresse john_doe@example.com findet, so kann er damit einen Namen bilden, der die Zeichenfolge example.com enthält.

      Der Name des Anhangs kann jedoch auch einer der folgenden sein:
    • readme
    • instruction
    • transcript
    • mail
    • letter
    • file
    • text
    • attachment
    • document
    • message

      Der Anhangsname kann eine der folgenden Erweiterungen haben:
    • cmd
    • bat
    • com
    • exe
    • pif
    • scr
    • zip

      Der Anhang kann eine der folgenden Erweiterungen als zweite Erweiterung haben:
    • doc
    • txt
    • htm
    • html

      Hinweise:
    • In etwa 30 % der Fälle ist der Anhang komprimiert. In diesen Fällen kann der Anhang auch mehrfach komprimiert sein.
    • In 15 % der Fälle hängt der Wurm eine kleine Datei mit Datenmüll anstatt einer Kopie von sich selbst an die E-Mail an.


      Der Wurm sendet keine E-Mails an Adressen, die die folgenden Zeichenfolgen enthalten:
    • mailer-d
    • spam
    • abuse
    • master
    • sample
    • accou
    • privacycertific
    • bugs
    • listserv
    • submit
    • ntivi
    • support
    • admin
    • page
    • the.bat
    • gold-certs
    • feste
    • not
    • help
    • foo
    • soft
    • site
    • rating
    • you
    • your
    • someone
    • anyone
    • nothing
    • nobody
    • noone
    • info
    • winrar
    • winzip
    • rarsoft
    • sf.net
    • sourceforge
    • ripe.
    • arin.
    • google
    • gnu.
    • gmail
    • seclist
    • secur
    • bar.
    • foo.com
    • trend
    • update
    • uslis
    • domain
    • example
    • sophos
    • yahoo
    • spersk
    • panda
    • hotmail
    • msn.
    • msdn.
    • microsoft
    • sarc.
    • syma
    • avp


5400er-Serie von Symantec Gateway Security 2.0
5300er-Serie von Symantec Gateway Security 1.0
  • Virenschutzkomponente: Es ist eine Aktualisierung für die Symantec Gateway Security AntiVirus-Engine verfügbar, die Ihr System vor W32.Mydoom.M@mm schützt. Benutzern der 5000er-Serie von Symantec Gateway Security wird empfohlen, LiveUpdate auszuführen.
  • IDS/IPS-Komponente: Eine Aktualisierung für die 5000er-Serie der Symantec Gateway Security IDS/IPS-Engine ist nicht geplant.
  • Vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Komponente: Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.
  • Bei der Konfiguration über den Policy Wizard blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

Symantec Enterprise Firewall 8.0
Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Bei der Konfiguration über den Policy Wizard blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

Symantec Enterprise Firewall 7.0.x
Symantec VelociRaptor 1.5

Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Bei der Konfiguration über den SMTP Wizard mit den Standardeinstellungen blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

4400er-Serie von Symantec Clientless VPN Gateway
Symantec Clientless VPN Gateway v5.0 wird durch diese Bedrohung nicht beeinträchtigt. Um das Risiko einer weiteren Verbreitung zu reduzieren, sollten Sie eine Regel konfigurieren, die lediglich den Mail-Zugriff von authentifizierten Remote-Benutzern auf Ihren internen Mail-Server zulässt.

300er-Serie von Symantec Gateway Security
Die vollständige Inspektions-Firewall-Technologie von Symantec verhindert standardmäßig, dass Angreifer auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) eines infizierten Computers zugreifen können. Wir empfehlen Administratoren, sicherzustellen, dass ihre Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender Verkehr am TCP-Port 1034 zugelassen wird. Außerdem sollte die Avpe-Funktion der 300-Serie von SGS verwendet werden, um sicherzustellen, dass alle AV-Clients über die aktuellsten Virusdefinitionen verfügen.

100/200er-Serie von Symantec Firewall/VPN
Die vollständige Inspektions-Firewall-Technologie von Symantec verhindert standardmäßig, dass Angreifer auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) eines infizierten Computers zugreifen können. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Symantec AntiVirus Corporate Edition
Symantec AntiVirus Corporate Edition entdeckt diese Bedrohung und isoliert die Datei, bevor sie ausgeführt werden kann.

Symantec Client Security
Symantec Client Security mit seinen integrierten Virenschutz-, Firewall- und Intrusion Detection-Funktionen entdeckt diese Bedrohung und isoliert die Datei, bevor sie ausgeführt werden kann. Kunden werden möglicherweise dazu aufgefordert, ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr an diesem Port zu blockieren. Die vorgegebene (empfohlene) Vorgehensweise in diesem Fall ist "Blockieren".

Symantec ManHunt
Aufgrund der Verbreitungsmethode dieses Massen-Mail-Wurms, die keine automatischen Netzwerkverbreitungstechniken und keine Ausnutzung von Netzwerkschwachstellen umfasst, bieten wir momentan KEINE Aktualisierung für dieses Produkt an. Entwicklungen im Bereich der Bedrohungen werden jedoch ständig von uns überwacht, so dass wir Sie stets vor den aktuellsten Angriffen schützen können.

Managed Security Services
Symantec MSS arbeitet aktiv mit unseren Kunden zusammen, um die Auswirkungen dieser neuesten Mydoom-Variante einzuschränken. Symantec MSS kann außerdem von seinen Firewall-Protokollanalysen profitieren und angegriffene Systeme erkennen, auch wenn zurzeit noch keine IDS-Signaturen für diese Variante vorhanden sind. Symantec MSS hat seinen Kundenstamm auf der ganzen Welt über Meldungen in unserem Web-Portal informiert und wir stehen aktiv mit Kunden in Kontakt, um Auswirkungen dieser Bedrohung möglichst gering zu halten. Bis jetzt konnte feststellt werden, dass Symantec MSS-Kunden nur in geringem Ausmaß von diesem Massen-Mail-Wurm beeinträchtigt wurden. Wenn Händler IDS-Signaturen herausgeben, wird Symantec diese in Notfällen verteilen, damit dieser Wurm so gut und schnell wie möglich erkannt wird und die besten Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

Symantec Mail Security für SMTP 4.0
Symantec Mail Security 4.0 für Domino
Symantec Mail Security 4.5 für Exchange
Die Funktion zur Entfernung von Massen-Mail-Würmern verbessert Ihren Schutz bei Virenausbrüchen, indem infizierte Massen-E-Mails und die zugehörigen Anhänge bei einem Massen-Mailer-Ausbruch automatisch gelöscht werden. Bei infizierten Massen-E-Mails werden keine heuristischen Antispam- oder Inhaltsfilterungsprüfungen durchgeführt, wodurch wichtige Systemressourcen freigehalten werden, die während eines Ausbruchs benötigt werden.


Empfehlungen

Symantec Security Response empfiehlt allen Benutzern und Administratoren, die folgenden grundlegenden Sicherheitsregeln einzuhalten:

  • Beenden und entfernen Sie alle nicht benötigten Dienste. Viele Betriebssysteme installieren automatisch Hilfsprogramme, die nicht unbedingt erforderlich sind, z. B. FTP-Server, Telnet und Web-Server. Diese Dienste öffnen Angreifern Tür und Tor. Durch ihr Entfernen wird die Angriffsfläche für komplexe Bedrohungen reduziert, und Sie müssen weniger Programme mit Patch-Updates auf dem neuesten Stand halten.
  • Wenn eine komplexe Bedrohung einen oder mehrere Netzwerkdienste angreift, deaktivieren oder sperren Sie diese so lange, bis ein entsprechender Patch installiert wurde.
  • Halten Sie Ihre Patches immer auf dem neuesten Stand, insbesondere auf Computern, auf denen öffentliche Dienste installiert sind und auf die über die Firewall zugegriffen werden kann (z. B. auf HTTP-, FTP-, E-Mail- und DNS-Dienste). So sollte beispielsweise auf allen Windows-basierten Computern das aktuellste Service Pack installiert sein. Darüber hinaus sollten Sie alle in diesem Dokument, in vertrauenswürdigen Sicherheitsmitteilungen oder auf den Webseiten der Hersteller erwähnten Sicherheits-Updates installieren.
  • Erstellen Sie eine Kennwortrichtlinie und sorgen Sie für ihre Durchsetzung. Komplexe Kennwörter erschweren den Einbruch in Kennwortdateien auf Computern, deren Sicherheit nicht mehr intakt ist. Dadurch können Schäden verhindert oder begrenzt werden, wenn ein Computer angegriffen wurde.
  • Stellen Sie Ihren E-Mail-Server so ein, dass E-Mails mit Dateianhängen, über die häufig Viren verbreitet werden (z. B. Dateien mit der Endung .vbs, .bat, .exe, .pif und .scr), blockiert oder entfernt werden.
  • Isolieren Sie infizierte Computer schnellstmöglich, um weitere Schäden zu verhindern. Führen Sie eine forensische Analyse durch, und reparieren Sie die Computer mithilfe zuverlässiger Medien.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, so dass sie keine Anhänge öffnen, die unaufgefordert eingesendet werden. Führen Sie außerdem keine aus dem Internet heruntergeladene Software aus, die zuvor nicht auf Viren geprüft wurde. Schon allein der Besuch einer infizierten Internet-Seite kann zu einer Infektion führen, wenn bestimmte Browser-Schwachstellen nicht behoben werden.
Dokument verfasst von:John Canavan
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