Entdeckt am: 7 September 2005
Aktualisiert: 13 Februar 2007 12:44:39 PM
Typ: Wurm
Infektionslänge: 63.488 Byte
Betroffene Systeme: Windows 2000, Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows Server 2003, Windows XP
Die folgenden Anweisungen gelten für alle aktuellen und kürzlich erschienenen Virenschutzprodukte von Symantec, einschließlich der Produktlinien Symantec AntiVirus und Norton AntiVirus.
- Deaktivieren Sie die Systemwiederherstellung (Windows Me/XP).
- Aktualisieren Sie Ihre Virendefinitionen.
- Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch und löschen Sie alle Dateien, die als infiziert erkannt werden.
- Entfernen Sie die in die Registrierung geschriebenen Werte.
- Stellen Sie das Windows-Sicherheitscenter wieder her.
Detaillierte Informationen zu diesen Verfahren finden Sie in den folgenden Anweisungen.
1. Deaktivieren der Systemwiederherstellung (Windows Me/XP)
Wenn Sie mit Windows Me oder XP arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die Option "Systemwiederherstellung" vorübergehend zu deaktivieren. Diese standardmäßig aktivierte Funktion wird in Windows Me und XP verwendet, um auf Ihrem Computer beschädigte Dateien wiederherzustellen. Wenn ein Virus, Wurm oder Trojaner einen Computer infiziert, werden diese in der Systemwiederherstellung möglicherweise mitgesichert.
Windows verhindert standardmäßig, dass die Systemwiederherstellung durch fremde Programme (einschließlich Antivirusprogramme) verändert wird. Daher können Bedrohungen im Systemwiederherstellungsordner nicht durch Antivirusprogramme entfernt werden. Als Ergebnis kann die Systemwiederherstellung eine infizierte Datei auf Ihrem Computer wiederherstellen, nachdem Sie die infizierten Dateien aus allen anderen Bereichen entfernt haben.
Außerdem kann bei einer Virenprüfung eine Bedrohung im Systemwiederherstellungsordner entdeckt werden, selbst wenn Sie die Bedrohung entfernt haben.
Bitte beachten Sie die folgenden Artikel oder Ihre Windows-Dokumentation, um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren:
Hinweis: Wenn Sie das Entfernungsverfahren abgeschlossen haben und die Bedrohung erfolgreich entfernt wurde, sollten Sie die Systemwiederherstellung anhand der Anweisungen in den zuvor genannten Dokumenten wieder aktivieren.
Weitere Informationen und eine Alternative zur Deaktivierung der Systemwiederherstellung in Windows Me finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel
Antivirenprogramme können infizierte Dateien im Ordner "_Restore" nicht bereinigen (Artikelnummer 263455).
2. Aktualisieren der Virendefinitionen
Alle Virendefinitionen werden von Symantec Security Response umfassenden Qualitätsprüfungen unterzogen, bevor sie auf unseren Servern zur Verfügung gestellt werden. Sie können die aktuellsten Virendefinitionen auf zwei Arten erhalten:
- Das Ausführen von LiveUpdate ist die einfachste Methode, um Virendefinitionen zu beziehen: Diese Virendefinitionen werden einmal wöchentlich auf den LiveUpdate-Servern abgelegt (üblicherweise mittwochs), soweit kein größerer Virusausbruch vorliegt. Um festzustellen, ob über LiveUpdate Definitionen für diese Bedrohung zur Verfügung stehen, klicken Sie auf den Link Virendefinitionen (LiveUpdate).
- Laden Sie die Virendefinitionen mit dem Intelligent Updater herunter. Die Intelligent Updater-Virendefinitionen werden täglich veröffentlicht. Sie sollten von der Symantec Security Response-Website heruntergeladen und manuell installiert werden. Um festzustellen, ob über den intelligent Updater Definitionen für diese Bedrohung zur Verfügung stehen, klicken Sie auf den Link Virendefinitionen (Intelligent Updater).
Die aktuellsten Intelligent Updater-Virendefinitionen können hier bezogen werden: Intelligent Updater-Virendefinitionen. Ausführliche Anweisungen erhalten Sie im Dokument Aktualisieren der Virendefinitionsdateien mit dem Intelligent Updater"
3. Prüfen des Computers und Löschen infizierter Dateien
- Starten Sie Ihr Virenschutzprogramm von Symantec und stellen Sie sicher, dass es zur Überprüfung aller Dateien konfiguriert ist.
- Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch.
- Wenn irgendwelche Dateien erkannt werden, klicken Sie auf Löschen.
Wichtig: Wenn Sie Ihr Virenschutzprodukt von Symantec nicht starten können oder wenn das Produkt meldet, dass es eine erkannte Datei nicht löschen kann, müssen Sie verhindern, dass das Risiko ausgeführt wird, um es zu entfernen. Um dieses Problem zu beheben, führen Sie die Prüfung im abgesicherten Modus aus. Anweisungen hierzu finden Sie im Dokument
Starten Ihres Computers im abgesicherten Modus. Sobald der Computer im abgesicherten Modus gestartet wurde, führen Sie die Prüfung erneut aus.
Nachdem die Dateien gelöscht sind, starten Sie den Computer im normalen Modus neu und fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort.
Warnmeldungen können angezeigt werden, wenn der Computer neu gestartet wird, da die Bedrohung zu dem Zeitpunkt möglicherweise noch nicht völlig entfernt worden ist. Sie können diese Meldungen ignorieren und auf
OK klicken. Diese Meldungen erscheinen nicht, wenn der Computer neu gestartet wird, nachdem die Entfernungsanweisungen völlig durchgeführt worden sind. Die Meldungen, die angezeigt werden, können folgendermaßen aussehen:
Titel: [DATEIPFAD]
Nachrichtentext: Windows cannot find [DATEINAME]. Make sure you typed the name correctly, and then try again. To search for a file, click the Start button, and then click Search.
4. Entfernen eines Werts aus der Registrierung
Wichtig: Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, eine Sicherungskopie der Registrierung anzulegen, bevor Sie Änderungen daran vornehmen. Fehler bei der Änderung von Registrierungseinträgen können zu permanentem Datenverlust oder beschädigten Dateien führen. Ändern Sie nur die angegebenen Unterschlüssel. Anweisung hierzu finden Sie im Dokument
Erstellen einer Sicherheitskopie der Windows-Registrierung.
- Klicken Sie auf Start > Ausführen.
- Geben Sie regedit ein.
- Klicken Sie auf OK.
Hinweis: Wenn der Registrierungseditor nicht geöffnet werden kann, kann die Bedrohung die Registrierung geändert haben, um Zugriff auf den Registrierungseditor zu verhindern. Security Response hat ein Tool zur Lösung dieses Problems entwickelt. Laden Sie das Tool herunter und führen Sie es aus. Kehren Sie anschließend zu dieser Seite zurück und fahren Sie mit der Entfernung fort.
- Navigieren Sie zum Unterschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\OLE
- Im rechten Teilfenster stellen Sie den folgenden Wert auf seine ursprünglichen Einstellungen zurück (falls vorhanden):
"EnableDCOM"
- Navigieren Sie zum Unterschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa
- Im rechten Teilfenster stellen Sie den folgenden Wert auf seine ursprünglichen Einstellungen zurück (falls vorhanden):
"restrictanonymous"
- Navigieren Sie zum Unterschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control
- Setzen Sie den folgenden Wert im rechten Teilfenster von:
"WaitToKillServiceTimeout" = "7000"
auf seine ursprünglichen Einstellungen zurück:
"WaitToKillServiceTimeout" = "20000"
- Suchen Sie die folgenden Unterschlüssel und löschen Sie sie:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_ORANS
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_WORDPAD
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\orans
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wordpad
- Schließen Sie den Registrierungseditor.
5. Wiederherstellen des Windows-Sicherheitscenters
Dieses Risiko versucht, die Funktionen im Windows-Sicherheitscenter zu deaktivieren, das in Windows XP Service Pack 2 verfügbar ist. Wenn Sie Windows XP Service Pack 2 ausführen und die volle Funktionalität des Windows-Sicherheitscenters wiederherstellen möchten, führen SIe bitte die folgenden Schritte aus:
Wichtig: Wenn Ihr Computer mit einer Domäne verbunden ist, können Sie diese Einstellungen möglicherweise nicht konfigurieren. Ist dies der Fall, kontaktieren Sie Ihren Netzwerkadministrator für mehr Informationen.
- Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung.
- Doppelklicken Sie auf Sicherheitscenter.
- Klicken Sie im rechten Teilfenster auf Windows-Firewall. Die Windows-Firewall wird angezeigt.
- Wählen Sie die Option Aktiv aus.
- Klicken Sie auf OK, um die Windows-Firewall zu schließen.
- Wählen Sie im linken Teilfenster des Sicherheitscenters die Option Warneinstellungen des Sicherheitscenters ändern.
- Das Fenster Alert Settings wird geöffnet.
- Wählen Sie die Optionen Automatische Updates, Firewall und Virenschutz aus.
- Klicken Sie auf OK.
- Klicken Sie auf Automatische Updates.
- Wählen Sie die Option Automatisch aus.
- Klicken Sie auf OK.
- Schließen Sie das Sicherheitscenter.
Dokument verfasst von: Rodney Andres