Infostealer.Trojan

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Entdeckt: December 27, 1999
Aktualisiert: February 13, 2007 12:17:30 PM
Typ: Trojan Horse
Infektionslänge: Variiert.
Betroffene Systeme: Windows


PWSteal.Trojan ist eine generische Erkennung für verschiedene Trojaner-Programme, die versuchen, Anmeldeinformationen und Kennwörter zu stehlen.

Termine für Antivirus-Schutz

  • Erste Rapid Release-Version December 20, 2000
  • Latest Rapid Release version January 09, 2020 Änderung 003
  • Erste Daily Certified-Version December 20, 2000
  • Neueste Daily Certified-Version January 09, 2020 Änderung 006

Click here for a more detailed description of Rapid Release and Daily Certified virus definitions.


Technische Details


Symantec-Virenschutzprogramme verwenden PWSteal.Trojan als allgemeine Erkennung für viele einzelne, verschiedene Trojaner-Programme, die Kennwörter stehlen, und für die noch keine spezifischen Definitionen erstellt wurden.

Der Trojaner versucht normalerweise, Kennwörter vom angegriffenen Computer zu sammeln, und sendet die gestolenen Kennwörter per E-Mail oder HTTP an einen entfernten Computer.

In diesen Fällen wird eine allgemeine Erkennung verwendet, da sie vor vielen Trojanern schützt, die Kennwörter stehlen und die bestimmte Eigenarten teilen.

Empfehlungen

Symantec Security Response encourages all users and administrators to adhere to the following basic security "best practices":

  • Use a firewall to block all incoming connections from the Internet to services that should not be publicly available. By default, you should deny all incoming connections and only allow services you explicitly want to offer to the outside world.
  • Enforce a password policy. Complex passwords make it difficult to crack password files on compromised computers. This helps to prevent or limit damage when a computer is compromised.
  • Ensure that programs and users of the computer use the lowest level of privileges necessary to complete a task. When prompted for a root or UAC password, ensure that the program asking for administration-level access is a legitimate application.
  • Disable AutoPlay to prevent the automatic launching of executable files on network and removable drives, and disconnect the drives when not required. If write access is not required, enable read-only mode if the option is available.
  • Turn off file sharing if not needed. If file sharing is required, use ACLs and password protection to limit access. Disable anonymous access to shared folders. Grant access only to user accounts with strong passwords to folders that must be shared.
  • Turn off and remove unnecessary services. By default, many operating systems install auxiliary services that are not critical. These services are avenues of attack. If they are removed, threats have less avenues of attack.
  • If a threat exploits one or more network services, disable, or block access to, those services until a patch is applied.
  • Always keep your patch levels up-to-date, especially on computers that host public services and are accessible through the firewall, such as HTTP, FTP, mail, and DNS services.
  • Configure your email server to block or remove email that contains file attachments that are commonly used to spread threats, such as .vbs, .bat, .exe, .pif and .scr files.
  • Isolate compromised computers quickly to prevent threats from spreading further. Perform a forensic analysis and restore the computers using trusted media.
  • Train employees not to open attachments unless they are expecting them. Also, do not execute software that is downloaded from the Internet unless it has been scanned for viruses. Simply visiting a compromised Web site can cause infection if certain browser vulnerabilities are not patched.
  • If Bluetooth is not required for mobile devices, it should be turned off. If you require its use, ensure that the device's visibility is set to "Hidden" so that it cannot be scanned by other Bluetooth devices. If device pairing must be used, ensure that all devices are set to "Unauthorized", requiring authorization for each connection request. Do not accept applications that are unsigned or sent from unknown sources.
  • For further information on the terms used in this document, please refer to the Security Response glossary.


Entfernung


Die folgenden Anweisungen gelten für alle aktuellen und kürzlich erschienenen Virenschutzprodukte von Symantec, einschließlich der Produktlinien Symantec AntiVirus und Norton AntiVirus.

  1. Deaktivieren Sie die Systemwiederherstellung (Windows Me/XP).
  2. Aktualisieren Sie Ihre Virendefinitionen.
  3. Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch und löschen Sie alle Dateien, die als infiziert erkannt werden.
  4. Entfernen Sie die in die Registrierung geschriebenen Werte.
  5. Bearbeiten Sie die Datei Win.ini.
  6. Bearbeiten Sie die Datei System.ini.
  7. Leeren Sie den Ordner Temporary Internet Files.
Detaillierte Informationen zu diesen Verfahren finden Sie in den folgenden Anweisungen.

1. Deaktivieren der Systemwiederherstellung (Windows Me/XP)
Wenn Sie mit Windows Me oder XP arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die Option "Systemwiederherstellung" vorübergehend zu deaktivieren. Diese standardmäßig aktivierte Funktion wird in Windows Me und XP verwendet, um auf Ihrem Computer beschädigte Dateien wiederherzustellen. Wenn ein Virus, Wurm oder Trojaner einen Computer infiziert, wird dieser in der Systemwiederherstellung möglicherweise mitgesichert.

Windows verhindert standardmäßig, dass die Systemwiederherstellung durch fremde Programme (einschließlich Virenschutzprogramme) verändert wird. Daher können Bedrohungen im Systemwiederherstellungsordner nicht durch Virenschutzprogramme entfernt werden. Als Ergebnis kann die Systemwiederherstellung eine infizierte Datei auf Ihrem Computer wiederherstellen, nachdem Sie die infizierten Dateien bereits aus allen anderen Bereichen entfernt haben.

Außerdem kann bei einer Virenprüfung eine Bedrohung im Systemwiederherstellungsordner entdeckt werden, selbst wenn Sie die Bedrohung entfernt haben.

Bitte beachten Sie die folgenden Artikel oder Ihre Windows-Dokumentation, um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren:
Hinweis:
Wenn Sie das Entfernungsverfahren abgeschlossen haben und die Bedrohung erfolgreich entfernt wurde, sollten Sie die Systemwiederherstellung anhand der Anweisungen in den zuvor genannten Dokumenten wieder aktivieren.

Weitere Informationen und eine Alternative zur Deaktivierung der Systemwiederherstellung in Windows Me finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel Antivirenprogramme können infizierte Dateien im Ordner "_Restore" nicht bereinigen (Artikelnummer).

2. Aktualisieren der Virendefinitionen
Alle Virendefinitionen werden von Symantec Security Response umfassenden Qualitätsprüfungen unterzogen, bevor sie auf unseren Servern zur Verfügung gestellt werden. Sie können die aktuellsten Virendefinitionen auf zwei Arten erhalten:
  • Das Ausführen von LiveUpdate ist die einfachste Methode, um Virendefinitionen zu beziehen: Diese Virendefinitionen werden einmal wöchentlich auf den LiveUpdate-Servern abgelegt (üblicherweise mittwochs), soweit kein größerer Virusausbruch vorliegt. Um festzustellen, ob über LiveUpdate Definitionen für diese Bedrohung zur Verfügung stehen, klicken Sie auf den Link Virendefinitionen (LiveUpdate).
  • Laden Sie die Virendefinitionen mit dem Intelligent Updater herunter. Die Intelligent Updater-Virendefinitionen werden täglich veröffentlicht. Die Definitionen sollten von der Symantec Security Response-Website heruntergeladen und manuell installiert werden. Um festzustellen, ob über den intelligent Updater Definitionen für diese Bedrohung zur Verfügung stehen, klicken Sie auf den Link Virendefinitionen (Intelligent Updater).

    Die neuesten Intelligent Updater-Virendefinitionen können hier heruntergeladen werden: Intelligent Updater-Virendefinitionen. Detaillierte Anweisungen erhalten Sie im Dokument Aktualisieren der Virendefinitionsdateien mit dem Intelligent Updater.


3. Prüfen des Computers und Löschen infizierter Dateien
  1. Starten Sie Ihr Virenschutzprogramm von Symantec und stellen Sie sicher, dass es zur Überprüfung aller Dateien konfiguriert ist.
  2. Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch.
  3. Wenn Dateien erkannt werden, notieren Sie sich die Dateinamen und klicken Sie auf Löschen.
Wenn die infizierten Dateien im Ordner \Temporary Internet Files\Web-Inhalt.IE5 gefunden werden, können Sie sie aufgrund des Designs des Betriebssystems nicht löschen. Notieren Sie sich den gesamten Pfad- und Dateinamen und löschen Sie diese Dateien später.

Wichtig: Wenn Sie Ihr Virenschutzprodukt von Symantec nicht starten können oder wenn das Produkt meldet, dass es eine erkannte Datei nicht löschen kann, müssen Sie verhindern, dass das Risiko ausgeführt wird, um es zu entfernen. Um dieses Problem zu beheben, führen Sie die Prüfung im abgesicherten Modus aus. Anweisungen hierzu finden Sie im Dokument Starten Ihres Computers im abgesicherten Modus. Sobald der Computer im abgesicherten Modus gestartet wurde, führen Sie die Prüfung erneut aus.

Nachdem die infizierten Dateien gelöscht wurden, starten Sie den Computer im normalen Modus neu und fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort.

Warnmeldungen können angezeigt werden, wenn der Computer neu gestartet wird, da die Bedrohung zu dem Zeitpunkt noch nicht völlig entfernt worden ist. Ignorieren Sie diese Meldungen und klicken auf Sie einfach auf OK. Diese Meldungen erscheinen nicht, wenn der Computer neu gestartet wird, nachdem die Entfernungsanweisungen völlig durchgeführt worden sind. Die angezeigte Meldung sieht in etwa wie folgt aus:

Titel: [DATEIPFAD]
Nachrichtentext: Windows cannot find [DATEINAME]. Make sure you typed the name correctly, and then try again. To search for a file, click the Start button, and then click Search.


4. Entfernen eines Werts aus der Registrierung
Wichtig: Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, eine Sicherungskopie der Registrierung anzulegen, bevor Sie Änderungen daran vornehmen. Fehler bei der Änderung der Registrierung können zu einem permanenten Datenverlust oder beschädigten Dateien führen. Ändern Sie nur die angegebenen Unterschlüssel. Anweisungen finden Sie im Dokument Erstellen einer Sicherheitskopie der Windows-Registrierung.
  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
  2. Geben Sie regedit ein.
  3. Klicken Sie auf OK.

    Hinweis: Wenn der Registrierungseditor nicht geöffnet werden kann, kann die Bedrohung die Registrierung geändert haben, um Zugriff auf den Registrierungseditor zu verhindern. Security Response hat ein Tool zur Lösung dieses Problems entwickelt. Laden Sie das Tool herunter und führen Sie es aus. Kehren Sie anschließend zu dieser Seite zurück und fahren Sie mit der Entfernung fort.

  4. Wechseln Sie zum Unterschlüssel:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
    RunServices
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services

  5. Löschen Sie im rechten Teilfenster jeden Wert, der bei der Prüfung erkannt wurde.

  6. Schließen Sie den Registrierungseditor.


5. Bearbeiten der Datei Win.ini
WARNUNG : Die folgenden Schritte weisen Sie an, Text aus der Zeile  run= der Win.ini-Datei zu entfernen. Wenn Sie ältere Programme verwenden, werden diese möglicherweise über eine dieser Zeilen beim Systemstart geladen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob der Text in diesen Zeilen zu Programmen gehört, die Sie regelmäßig verwenden, empfehlen wir Ihnen, diese nicht zu entfernen.

Wenn Sie Windows 95/98/Me verwenden, führen Sie folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
  2. Geben Sie den folgenden Text ein:

    edit c:\windows\win.ini

    Klicken Sie anschließend auf OK.

    Der MS-DOS-Editor wird geöffnet.

    Hinweis: Wenn Windows in einem anderen Bereich installiert wurde, ändern Sie den Pfad dementsprechend.

  3. Sehen Sie nach, ob im Abschnitt [windows] der Datei ein Eintrag ähnlich dem folgenden vorhanden ist:

    run=[TROJANER-DATEINAME]

    Hinweis: [TROJANER-DATEINAME] bezieht sich auf den Dateinamen, der während der Prüfung erkannt wird.

  4. Wenn dieser Eintrag vorhanden ist, löschen Sie alles, was rechts neben run= steht.

  5. Klicken Sie auf Datei > Speichern.
  6. Klicken Sie auf Datei > Schließen.

6. Bearbeiten der Datei System.ini
Wenn Sie Windows 95/98/Me verwenden, führen Sie folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
  2. Geben Sie den folgenden Text ein:

    edit c:\windows\system.ini

    Klicken Sie anschließend auf OK.

    Der MS-DOS-Editor wird geöffnet.

    Hinweis: Wenn Windows in einem anderen Bereich installiert wurde, ändern Sie den Pfad dementsprechend.

  3. Sehen Sie nach, ob im Abschnitt [boot] der Datei ein Eintrag ähnlich dem folgenden vorhanden ist:

    shell = Explorer.exe [TROJANER-DATEINAME]

    Hinweis: [TROJANER-DATEINAME] bezieht sich auf den Dateinamen, der während der Prüfung erkannt wird.

  4. Wenn dieser Eintrag vorhanden ist, löschen Sie alles, was rechts neben Explorer.exe steht.

    Danach sollte der Text folgendermaßen angezeigt werden:

    shell = Explorer.exe

  5. Klicken Sie auf Datei > Speichern.
  6. Klicken Sie auf Datei > Schließen.


7. Leeren des Ordners Temporary Internet Files, falls erforderlich
  1. Melden Sie sich auf dem Computer mit dem Namen an, der in dem Pfad enthalten ist, den Sie oben im Abschnitt zum Durchführen einer Prüfung und Löschen der Infektion notiert haben.

    Wenn der Pfad z. B. folgendermaßen lautet:

    C:\Dokumente und Einstellungen\Linda\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files\qrwmqczd.dll

    dann melden Sie sich als "Linda" auf dem Computer an.

  2. Starten Sie Internet Explorer.
  3. Klicken Sie auf Extras > Internetoptionen.
  4. Klicken Sie im Abschnitt "Temporäre Internetdateien" auf die Schaltfläche Dateien löschen.
  5. Aktivieren Sie die Option Alle Offlineinhalte löschen und klicken Sie dann auf OK.