Erkannt: July 26, 2004
Aktualisiert: February 13, 2007 12:28:08 PM
Auch bekannt als: W32/Mydoom.o@MM [McAfee], W32/MyDoom-O [Sophos], WORM_MYDOOM.M [Trend Micro], Win32.Mydoom.O [Computer Assoc, I-Worm.Mydoom.m [Kaspersky], W32/Mydoom.N.worm [Panda]
Typ: Worm
Infektionslänge: 28.800 Byte
Betroffene Systeme: Windows


W32.Mydoom.M@mm ist ein Massen-Mail-Wurm, der ein Hintertür ("Backdoor")-Programm ablegt und ausführt, das als Backdoor.Zincite.A entdeckt wird und den TCP-Port 1034 überwacht. Der Wurm verwendet eine eigene SMTP-Engine, um sich selbst an die auf dem infizierten Computer gefundenen E-Mail-Adressen zu senden.

Die E-Mail enthält eine gefälschte Absenderadresse. Die Betreffzeile und der Nachrichtentext der E-Mail variieren. Der Name des Anhangs variiert ebenfalls.


Hinweis:
  • Privatanwender- und Enterprise-Produkte von Symantec, die Wurmblockierungsfunktionen unterstützen, entdecken diese Bedrohung automatisch, wenn sie versucht, sich weiterzuverbreiten.
  • Aufgrund der sinkenden Zahl von Meldungen hat Symantec Security Response die Bedrohung W32.Mydoom.M@mm am 28. Juli 2004 von Kategorie 4 auf Kategorie 3 herabgestuft.
  • Aufgrund der sinkenden Zahl von Meldungen hat Symantec Security Response die Bedrohung W32.Mydoom.M@mm am 27. Oktober 2004 von Kategorie 3 auf Kategorie 2 herabgestuft.


W32.Mydoom.M@mm wurde mit UPX komprimiert.

Termine für Antivirus-Schutz

  • Erste Rapid Release-Version July 26, 2004
  • Latest Rapid Release version April 25, 2018 Änderung 039
  • Erste Daily Certified-Version July 26, 2004
  • Latest Daily Certified version April 26, 2018 Änderung 002
  • Initial Weekly Certified release date July 26, 2004

Click here for a more detailed description of Rapid Release and Daily Certified virus definitions.

Dokument verfasst von: John Canavan

Erkannt: July 26, 2004
Aktualisiert: February 13, 2007 12:28:08 PM
Auch bekannt als: W32/Mydoom.o@MM [McAfee], W32/MyDoom-O [Sophos], WORM_MYDOOM.M [Trend Micro], Win32.Mydoom.O [Computer Assoc, I-Worm.Mydoom.m [Kaspersky], W32/Mydoom.N.worm [Panda]
Typ: Worm
Infektionslänge: 28.800 Byte
Betroffene Systeme: Windows


Bei Ausführung geht W32.Mydoom.M@mm folgendermaßen vor:

  1. Er erstellt die folgenden Registrierungseinträge, um das angegriffene System als infiziert zu kennzeichnen:
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Daemon
    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Daemon

  2. Er kopiert sich selbst als %Windir%\java.exe


    Hinweis: %Windir% ist eine Variable. Der Wurm sucht den Windows-Installationsordner (üblicherweise C:\Windows oder C:\Winnt) und kopiert sich dorthin.


  3. Er legt die Datei %Windir%\services.exe ab und führt sie aus. Dies wird als Backdoor.Zincite.A entdeckt. Bei Ausführung öffnet diese Datei den TCP-Port 1034 und wartet dort auf Remote-Verbindungen. Die Hintertür ("Backdoor") versucht außerdem, über den Port 1034 auf willkürliche IP-Adressen zuzugreifen und sucht so nach anderen infizierten Hosts.

  4. Er fügt die Werte

    "Services" = "%Windir%\services.exe"
    "JavaVM" = "%Windir%\java.exe"

    dem folgenden Registrierungsschlüssel hinzu:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run

    Dadurch wird der Wurm geladen, sobald Windows gestartet wird.

  5. Möglicherweise werden die folgenden Dateien für Protokollzwecke erstellt:
    • %Temp%\zincite.log
    • %Temp%\[willkürlich benannte Datei].log

  6. Er sammelt E-Mail-Adressen aus Dateien mit den folgenden Dateierweiterungen:
    • .adb
    • .asp
    • .dbx
    • .ht*
    • .php
    • .pl
    • .sht
    • .tbb
    • .tx*
    • .wab

  7. Er fragt die folgenden Suchmaschinen nach zusätzlichen E-Mail-Adressen für seine Weiterverbreitung ab:
    • search.lycos.com
    • search.yahoo.com
    • www.altavista.com
    • www.google.com

  8. Wenn der Wurm ein geöffnetes Outlook-Fenster findet, versucht er, sich selbst an die gefundenen E-Mail-Adressen zu senden.

    Die E-Mail besitzt folgende Merkmale:

    Von:
    Die Absenderadresse ist gefälscht.

    Betreff: (Eine der folgenden Zeilen)
    • hello
    • error
    • status
    • test
    • report
    • delivery failed
    • Message could not be delivered
    • Mail System Error - Returned Mail
    • Delivery reports about your e-mail
    • Returned mail: see transcript for details
    • Returned mail: Data format error  

      Nachrichtentext:
      Der Text der E-Mail variiert und wird aus einer Anzahl von möglichen Textoptionen gebildet. Es wird jeweils eines der in den Klammern enthaltenen, durch ein "|" getrennten Wörter bzw. einer der Sätze angezeigt.
    • Dear user {<E-Mail-Adresse des Empfängers>|of <<E-Mail-Domäne des Empfängers>},{ {{M|m}ail {system|server}
      administrator|administration} of <E-Mail-Domäne des Empfängers> would like to {inform you{ that{:|,}|}|let you know {that|the following}{.|:|,}}|||||}
      {We have {detected|found|received reports} that y|Y}our {e{-|}mail |}account {has been|was} used to send a {large|huge} amount of {{unsolicited{ commercial|}|junk} e{-|}mail|spam}{ messages|} during {this|the {last|recent}} week.
      {We suspect that|Probably,|Most likely|Obviously,} your computer {had been|was} {compromised|infected{ by a recent v{iru}s|}} and now {run|contain}s a {trojan{ed|}|hidden} proxy server.
      {Please|We recommend {that you|you to}} follow {our |the |}instruction{s|} {in the {attachment|attached {text |}file} |}in order to keep your computer safe.
      {{Virtually|Sincerely} yours|Best {wishe|regard}s|Have a nice day},
      {<E-Mail-Domäne des Empfängers> {user |technical |}support team.|The <E-Mail-Domäne des Empfängers> {support |}team.}

    • {The|This|Your} message was{ undeliverable| not delivered} due to the following reason{(s)|}:
      Your message {was not|could not be} delivered because the destination {computer|server} was
      {not |un}reachable within the allowed queue period. The amount of time
      a message is queued before it is returned depends on local configura-
      tion parameters.
      Most likely there is a network problem that prevented delivery, but
      it is also possible that the computer is turned off, or does not
      have a mail system running right now.

    • Your message {was not|could not be} delivered within <random number> days:
      {{{Mail s|S}erver}|Host} <Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>} is not responding.
      The following recipients {did|could} not receive this message:
      <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>
      Please reply to postmaster@{<E-Mail-Domäne des Absenders>|<E-Mail-Domäne des Empfängers>}
      if you feel this message to be in error.
      The original message was received at [current time]{
      | }from {<E-Mail-Domäne des Absenders> ]|{<Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>]|]}}
      ----- The following addresses had permanent fatal errors -----
      {<<E-Mail-Adresse des Empfängers>>|<E-Mail-Adresse des Empfängers>}
      {----- Transcript of {the ||}session follows -----
      ... while talking to {host |{mail |}server ||||}{<E-Mail-Domäne des Empfängers>.|<Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde>]}:
      {>>> MAIL F{rom|ROM}:[From address of mail]
      <<< 50$d {[From address of mail]... |}{Refused|{Access d|D}enied|{User|Domain|Address} {unknown|blacklisted}}|554 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... {Mail quota exceeded|Message is too
      large}
      554 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... Service unavailable|550 5.1.2 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... Host unknown (Name server: host not found)|554 {5.0.0 |}Service unavailable; ] blocked using {relays.osirusoft.com|bl.spamcop.net}{, reason: Blocked|}
      Session aborted{, reason: lost connection|}|>>> RCPT To:<<E-Mail-Adresse des Empfängers>>
      <<< 550 {MAILBOX NOT FOUND|5.1.1 <<E-Mail-Adresse des Empfängers>>... {User unknown|Invalid recipient|Not known here}}|>>> DATA
      {<<< 400-aturner; %MAIL-E-OPENOUT, error opening !AS as output
      |}{<<< 400-aturner; -RMS-E-CRE, ACP file create failed
      |}{<<< 400-aturner; -SYSTEM-F-EXDISKQUOTA, disk quota exceeded
      |}<<< 400}|}
      The original message was included as attachment

    • {{The|Your} m|M}essage could not be delivered

      Hinweise:
    • <E-Mail-Adresse des Empfängers> ist die E-Mail-Adresse der Person, die die E-Mail erhält.
    • <E-Mail-Domäne des Empfängers> ist die Domäne der E-Mail-Adresse des Empfängers. Wenn die E-Mail-Adresse z. B. john_doe@example.com lautet, so ist "example.com" die Domäne.
    • <E-Mail-Domäne des Absenders> ist die Domäne der E-Mail-Adresse des Absenders. Wenn die E-Mail-Adresse z. B. john_doe@example.com lautet, so ist "example.com" die Domäne.
    • <Host, mit dem die E-Mail gesendet wurde> ist der Name des E-Mail-Servers, der von dem infizierten Computer verwendet wurde. Der Wurm sammelt diese Informationen aus der Registrierung des infizierten Computers.

      Anhang:
      Der Wurm kann den Dateinamen des E-Mail-Anhangs aus den auf dem Computer gefundenen Domänennamen von E-Mail-Adressen bilden. Wenn der Wurm auf einem infizierten Computer z. B. die Adresse john_doe@example.com findet, so kann er damit einen Namen bilden, der die Zeichenfolge example.com enthält.

      Der Name des Anhangs kann jedoch auch einer der folgenden sein:
    • readme
    • instruction
    • transcript
    • mail
    • letter
    • file
    • text
    • attachment
    • document
    • message

      Der Anhangsname kann eine der folgenden Erweiterungen haben:
    • cmd
    • bat
    • com
    • exe
    • pif
    • scr
    • zip

      Der Anhang kann eine der folgenden Erweiterungen als zweite Erweiterung haben:
    • doc
    • txt
    • htm
    • html

      Hinweise:
    • In etwa 30 % der Fälle ist der Anhang komprimiert. In diesen Fällen kann der Anhang auch mehrfach komprimiert sein.
    • In 15 % der Fälle hängt der Wurm eine kleine Datei mit Datenmüll anstatt einer Kopie von sich selbst an die E-Mail an.


      Der Wurm sendet keine E-Mails an Adressen, die die folgenden Zeichenfolgen enthalten:
    • mailer-d
    • spam
    • abuse
    • master
    • sample
    • accou
    • privacycertific
    • bugs
    • listserv
    • submit
    • ntivi
    • support
    • admin
    • page
    • the.bat
    • gold-certs
    • feste
    • not
    • help
    • foo
    • soft
    • site
    • rating
    • you
    • your
    • someone
    • anyone
    • nothing
    • nobody
    • noone
    • info
    • winrar
    • winzip
    • rarsoft
    • sf.net
    • sourceforge
    • ripe.
    • arin.
    • google
    • gnu.
    • gmail
    • seclist
    • secur
    • bar.
    • foo.com
    • trend
    • update
    • uslis
    • domain
    • example
    • sophos
    • yahoo
    • spersk
    • panda
    • hotmail
    • msn.
    • msdn.
    • microsoft
    • sarc.
    • syma
    • avp


5400er-Serie von Symantec Gateway Security 2.0
5300er-Serie von Symantec Gateway Security 1.0
  • Virenschutzkomponente: Es ist eine Aktualisierung für die Symantec Gateway Security AntiVirus-Engine verfügbar, die Ihr System vor W32.Mydoom.M@mm schützt. Benutzern der 5000er-Serie von Symantec Gateway Security wird empfohlen, LiveUpdate auszuführen.
  • IDS/IPS-Komponente: Eine Aktualisierung für die 5000er-Serie der Symantec Gateway Security IDS/IPS-Engine ist nicht geplant.
  • Vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Komponente: Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.
  • Bei der Konfiguration über den Policy Wizard blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

Symantec Enterprise Firewall 8.0
Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Bei der Konfiguration über den Policy Wizard blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

Symantec Enterprise Firewall 7.0.x
Symantec VelociRaptor 1.5

Die vollständige Anwendungsinspektions-Firewall-Technologie von Symantec schützt Sie standardmäßig vor dem Wurm W32.Mydoom.M@mm, indem Angreifern der Zugriff auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) bei infizierten Computern verwehrt wird. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Bei der Konfiguration über den SMTP Wizard mit den Standardeinstellungen blockiert die auf dem Sicherheits-Gateway erstellte SMTP-Regel infizierte Systeme so, dass keine E-Mail direkt in das Internet gesendet werden kann.

4400er-Serie von Symantec Clientless VPN Gateway
Symantec Clientless VPN Gateway v5.0 wird durch diese Bedrohung nicht beeinträchtigt. Um das Risiko einer weiteren Verbreitung zu reduzieren, sollten Sie eine Regel konfigurieren, die lediglich den Mail-Zugriff von authentifizierten Remote-Benutzern auf Ihren internen Mail-Server zulässt.

300er-Serie von Symantec Gateway Security
Die vollständige Inspektions-Firewall-Technologie von Symantec verhindert standardmäßig, dass Angreifer auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) eines infizierten Computers zugreifen können. Wir empfehlen Administratoren, sicherzustellen, dass ihre Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender Verkehr am TCP-Port 1034 zugelassen wird. Außerdem sollte die Avpe-Funktion der 300-Serie von SGS verwendet werden, um sicherzustellen, dass alle AV-Clients über die aktuellsten Virusdefinitionen verfügen.

100/200er-Serie von Symantec Firewall/VPN
Die vollständige Inspektions-Firewall-Technologie von Symantec verhindert standardmäßig, dass Angreifer auf den TCP-Port 1034 (die Hintertür) eines infizierten Computers zugreifen können. Administratoren wird empfohlen, sicherzustellen, dass die Sicherheitsrichtlinien nicht so geändert wurden, dass eingehender TCP/1034-Verkehr zugelassen wird.

Symantec AntiVirus Corporate Edition
Symantec AntiVirus Corporate Edition entdeckt diese Bedrohung und isoliert die Datei, bevor sie ausgeführt werden kann.

Symantec Client Security
Symantec Client Security mit seinen integrierten Virenschutz-, Firewall- und Intrusion Detection-Funktionen entdeckt diese Bedrohung und isoliert die Datei, bevor sie ausgeführt werden kann. Kunden werden möglicherweise dazu aufgefordert, ein- und ausgehenden Netzwerkverkehr an diesem Port zu blockieren. Die vorgegebene (empfohlene) Vorgehensweise in diesem Fall ist "Blockieren".

Symantec ManHunt
Aufgrund der Verbreitungsmethode dieses Massen-Mail-Wurms, die keine automatischen Netzwerkverbreitungstechniken und keine Ausnutzung von Netzwerkschwachstellen umfasst, bieten wir momentan KEINE Aktualisierung für dieses Produkt an. Entwicklungen im Bereich der Bedrohungen werden jedoch ständig von uns überwacht, so dass wir Sie stets vor den aktuellsten Angriffen schützen können.

Managed Security Services
Symantec MSS arbeitet aktiv mit unseren Kunden zusammen, um die Auswirkungen dieser neuesten Mydoom-Variante einzuschränken. Symantec MSS kann außerdem von seinen Firewall-Protokollanalysen profitieren und angegriffene Systeme erkennen, auch wenn zurzeit noch keine IDS-Signaturen für diese Variante vorhanden sind. Symantec MSS hat seinen Kundenstamm auf der ganzen Welt über Meldungen in unserem Web-Portal informiert und wir stehen aktiv mit Kunden in Kontakt, um Auswirkungen dieser Bedrohung möglichst gering zu halten. Bis jetzt konnte feststellt werden, dass Symantec MSS-Kunden nur in geringem Ausmaß von diesem Massen-Mail-Wurm beeinträchtigt wurden. Wenn Händler IDS-Signaturen herausgeben, wird Symantec diese in Notfällen verteilen, damit dieser Wurm so gut und schnell wie möglich erkannt wird und die besten Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

Symantec Mail Security für SMTP 4.0
Symantec Mail Security 4.0 für Domino
Symantec Mail Security 4.5 für Exchange
Die Funktion zur Entfernung von Massen-Mail-Würmern verbessert Ihren Schutz bei Virenausbrüchen, indem infizierte Massen-E-Mails und die zugehörigen Anhänge bei einem Massen-Mailer-Ausbruch automatisch gelöscht werden. Bei infizierten Massen-E-Mails werden keine heuristischen Antispam- oder Inhaltsfilterungsprüfungen durchgeführt, wodurch wichtige Systemressourcen freigehalten werden, die während eines Ausbruchs benötigt werden.


Empfehlungen

Symantec Security Response encourages all users and administrators to adhere to the following basic security "best practices":

  • Use a firewall to block all incoming connections from the Internet to services that should not be publicly available. By default, you should deny all incoming connections and only allow services you explicitly want to offer to the outside world.
  • Enforce a password policy. Complex passwords make it difficult to crack password files on compromised computers. This helps to prevent or limit damage when a computer is compromised.
  • Ensure that programs and users of the computer use the lowest level of privileges necessary to complete a task. When prompted for a root or UAC password, ensure that the program asking for administration-level access is a legitimate application.
  • Disable AutoPlay to prevent the automatic launching of executable files on network and removable drives, and disconnect the drives when not required. If write access is not required, enable read-only mode if the option is available.
  • Turn off file sharing if not needed. If file sharing is required, use ACLs and password protection to limit access. Disable anonymous access to shared folders. Grant access only to user accounts with strong passwords to folders that must be shared.
  • Turn off and remove unnecessary services. By default, many operating systems install auxiliary services that are not critical. These services are avenues of attack. If they are removed, threats have less avenues of attack.
  • If a threat exploits one or more network services, disable, or block access to, those services until a patch is applied.
  • Always keep your patch levels up-to-date, especially on computers that host public services and are accessible through the firewall, such as HTTP, FTP, mail, and DNS services.
  • Configure your email server to block or remove email that contains file attachments that are commonly used to spread threats, such as .vbs, .bat, .exe, .pif and .scr files.
  • Isolate compromised computers quickly to prevent threats from spreading further. Perform a forensic analysis and restore the computers using trusted media.
  • Train employees not to open attachments unless they are expecting them. Also, do not execute software that is downloaded from the Internet unless it has been scanned for viruses. Simply visiting a compromised Web site can cause infection if certain browser vulnerabilities are not patched.
  • If Bluetooth is not required for mobile devices, it should be turned off. If you require its use, ensure that the device's visibility is set to "Hidden" so that it cannot be scanned by other Bluetooth devices. If device pairing must be used, ensure that all devices are set to "Unauthorized", requiring authorization for each connection request. Do not accept applications that are unsigned or sent from unknown sources.
  • For further information on the terms used in this document, please refer to the Security Response glossary.

Dokument verfasst von: John Canavan

Erkannt: July 26, 2004
Aktualisiert: February 13, 2007 12:28:08 PM
Auch bekannt als: W32/Mydoom.o@MM [McAfee], W32/MyDoom-O [Sophos], WORM_MYDOOM.M [Trend Micro], Win32.Mydoom.O [Computer Assoc, I-Worm.Mydoom.m [Kaspersky], W32/Mydoom.N.worm [Panda]
Typ: Worm
Infektionslänge: 28.800 Byte
Betroffene Systeme: Windows


Entfernung mit dem Entfernungsprogramm
Symantec Security Response hat ein Programm zur Entfernung von W32.Mydoom.M@mm -Infektionen entwickelt. Dies ist in den meisten Fällen die beste Entfernungsmethode.

Manuelle Entfernung
Die folgenden Anweisungen gelten für alle aktuellen und kürzlich erschienenen Virenschutzprodukte von Symantec, einschließlich der Produktlinien Symantec AntiVirus und Norton AntiVirus.

  1. Deaktivieren Sie die Systemwiederherstellung (Windows Me/XP).
  2. Aktualisieren Sie Ihre Virusdefinitionen.
  3. Starten Sie den Computer im abgesicherten Modus oder im VGA-Modus neu.
  4. Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch und löschen Sie alle Dateien, die als mit W32.Mydoom.M@mm infiziert erkannt werden.
  5. Entfernen Sie die in die Registrierung geschriebenen Werte.

Detaillierte Informationen zu diesen Verfahren finden Sie in den folgenden Anweisungen.


1. Deaktivieren der Systemwiederherstellung (Windows Me/XP)
Wenn Sie mit Windows Me oder XP arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die Option "Systemwiederherstellung" vorübergehend zu deaktivieren. Diese standardmäßig aktivierte Funktion wird in Windows Me und XP verwendet, um auf Ihrem Computer beschädigte Dateien wiederherzustellen. Wenn ein Virus, Wurm oder Trojaner einen Computer infiziert, werden diese durch die Systemwiederherstellung möglicherweise mitgesichert.

Windows verhindert standardmäßig, dass die Systemwiederherstellung durch fremde Programme (einschließlich Virenschutzprogramme) verändert wird. Daher können Bedrohungen im Systemwiederherstellungsordner nicht durch Virenschutzprogramme entfernt werden. Als Ergebnis kann die Systemwiederherstellung eine infizierte Datei auf Ihrem Computer wiederherstellen, nachdem Sie die infizierten Dateien aus allen anderen Bereichen entfernt haben.

Außerdem kann bei einer Virenprüfung eine Bedrohung im Systemwiederherstellungsordner entdeckt werden, selbst wenn Sie die Bedrohung entfernt haben.

Bitte beachten Sie die folgenden Artikel oder Ihre Windows-Dokumentation, um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren:
Hinweis: Wenn Sie das Entfernungsverfahren abgeschlossen haben und die Bedrohung erfolgreich entfernt wurde, sollten Sie die Systemwiederherstellung anhand der Anweisungen im zuvor genannten Dokument wieder aktivieren.


Weitere Informationen und eine Alternative zur Deaktivierung der Systemwiederherstellung in Windows Me finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel Antivirenprogramme können infizierte Dateien im Ordner "_Restore" nicht bereinigen (Artikelnummer 263455).


2. Aktualisieren der Virusdefinitionen
Alle Virusdefinitionen werden von Symantec Security Response umfassenden Qualitätsprüfungen unterzogen, bevor sie auf unseren Servern zur Verfügung gestellt werden. Sie können die aktuellsten Virusdefinitionen auf zwei Arten erhalten:
  • Das Ausführen von LiveUpdate ist die einfachste Methode, um Virusdefinitionen zu beziehen: Diese Virusdefinitionen werden einmal wöchentlich auf den LiveUpdate-Servern abgelegt (üblicherweise mittwochs), soweit kein größerer Virusausbruch vorliegt. Um festzustellen, ob über LiveUpdate Definitionen für diese Bedrohung verfügbar sind, klicken Sie auf den Link Virusdefinitionen (LiveUpdate).
  • Laden Sie die Virusdefinitionen mit dem Intelligent Updater herunter. Virusdefinitionen des Intelligent Updaters werden an Geschäftstagen (montags bis freitags) veröffentlicht. Sie sollten von der Symantec Security Response-Website heruntergeladen und manuell installiert werden. Um festzustellen, ob über den Intelligent Updater Definitionen für diese Bedrohung verfügbar sind, klicken Sie auf den Link Virusdefinitionen (Intelligent Updater).

    Es sind Intelligent Updater-Virusdefinitionen verfügbar: Detaillierte Anweisungen erhalten Sie im Dokument Aktualisieren der Virendefinitionsdateien mit dem Intelligent Updater.

3. Neustarten des Computers im abgesicherten Modus oder im VGA-Modus

Fahren Sie den Computer herunter und schalten Sie ihn aus. Warten Sie mindestens 30 Sekunden und starten Sie den Computer dann im abgesicherten Modus oder VGA-Modus neu.
  • Wenn Sie mit Windows 95, 98, Me, 2000 oder XP arbeiten, starten Sie den Computer im abgesicherten Modus neu. Anweisungen hierzu finden Sie im Dokument Wie wird der Computer im abgesicherten Modus gestartet.
  • Wenn Sie mit Windows NT 4 arbeiten, starten Sie den Computer im VGA-Modus neu.


4. Prüfen des Computers und Löschen der infizierten Dateien
  1. Starten Sie Ihr Symantec Antivirus-Programm und stellen Sie sicher, dass es zur Überprüfung aller Dateien konfiguriert ist.
  2. Führen Sie eine vollständige Systemprüfung durch.
  3. Wenn Dateien als mit W32.Mydoom.M@mm infiziert gemeldet werden, klicken Sie auf "Löschen".


5. Löschen der in die Registrierung geschriebenen Werte


WARNUNG: Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich, eine Sicherungskopie der Registrierung anzulegen, bevor Sie Änderungen daran vornehmen. Fehler bei der Änderung von Registrierungseinträgen können zu permanentem Datenverlust oder beschädigten Dateien führen. Bearbeiten Sie nur die angegebenen Schlüssel. Bitte beachten Sie das Dokument Eine Sicherheitskopie der Windows-Registrierung erstellen , bevor Sie fortfahren.

  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen.
  2. Geben Sie regedit ein.

    Klicken Sie auf OK.

  3. Suchen Sie den folgenden Schlüssel:

    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run

  4. Löschen Sie im rechten Teilfenster folgende Werte:

    "Services" = "%Windir%\services.exe"
    "JavaVM" = "%Windir%\java.exe"

  5. Suchen Sie die Schlüssel

    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Daemon
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Daemon

    und löschen Sie sie.

  6. Schließen Sie den Registrierungseditor.

  7. Starten Sie den Computer im normalen Modus neu. Anweisungen hierzu finden Sie im Dokument Wie wird der Computer im abgesicherten Modus gestartet.


Dokument verfasst von: John Canavan